Nach dem zweiten Weltcup-Triumph seiner Karriere ging Michael Uhrmann vor Freude in die Knie und ballte die Siegerfäuste in den sonnigen Himmel von Oberstdorf. Drei Jahre nach seinem Premieren-Erfolg in Zakopane beendete der 28 Jahre alte Bayer am Sonntag nicht nur seine persönliche Durststrecke, sondern auch die seither anhaltende Erfolglosigkeit der deutschen Skispringer. „Bei mir ist der Knopf endgültig aufgegangen. Das ist Wahnsinn. Ich wusste, dass ich besser bin als die Ergebnisse im bisherigen Saisonverlauf, hätte aber nicht geglaubt, dass ich gewinnen kann“, jubelte Uhrmann nach seinem Coup.
Einen Tag nach seinem dritten Platz hinter Adam Malysz (Polen) und Thomas Morgenstern (Österreich) flog der Bayer mit 140,5 und 129 Metern der Konkurrenz davon und erstmals seit dem 17. Januar 2004 wieder auf das höchste Treppchen. „Das war eine Belohnung und Entschädigung für das, was wir die letzten Wochen durchgemacht haben. Wir haben viel um die Ohren bekommen. Das Ergebnis ist unheimlich wichtig im Hinblick auf die WM, denn das gibt mir und allen anderen einen Schub“, sagte Uhrmann.
Frenetisch bejubelt von 11.500 Fans legte Uhrmann mit seinem Satz auf 140,5 Meter im ersten Durchgang den Grundstein für den Sieg. „Ich habe den Druck auf die Kante gebracht und bin richtig rausgesprungen. Als ich bei hundert Metern in der Luft war, mußte ich schon grinsen, weil ich wusste, dass es sehr weit geht“, jubelte Uhrmann.
Die Funktionäre feiern
„Das war ein perfekter Sprung“, lobte Bundestrainer Peter Rohwein. Uhrmanns Sieg löste im Lager des Deutschen Skiverbandes (DSV) grenzenlosen Jubel aus. „Das war ein ganz wichtiges Ergebnis für uns und gibt dem Team kurz vor der WM Auftrieb. Ich freue mich besonders für Michael und Peter, denn jetzt dürfte die Kritik endgültig verstummen“, erklärte Sportdirektor Thomas Pfüller.
DSV-Präsident Alfons Hörmann fiel dem Bayern spontan um den Hals. „Mir sind zahlreiche Steine vom Herzen gepurzelt. Das war ein Signal in Richtung WM und für die Zukunft des deutschen Skisprungs“, sagte Hörmann.
Schmitt und Späth enttäuschten Enttäuschend verlief dagegen das Wochenende für Martin Schmitt. Einen Tag vor seinem 29. Geburtstag schied er mit einem Sprung auf 111 Meter als 32. aus, nachdem er am Samstag nicht über Platz 20 hinaus gekommen war. „Ich freue mich für Michi, aber im ersten Moment überwiegt natürlich die Enttäuschung über die eigene Leistung“, sagte Schmitt. Sorgenkind im deutschen Team bleibt Georg Späth. Der Oberstdorfer verpatzte nach vierwöchiger Wettkampf-Pause sein Comeback und wurde nach seinem Aus in der Qualifikation am Freitag umgehend wieder aus dem Aufgebot gestrichen.
Zitate nach dem Weltcup Skispringen, 28. Januar 2007
Michael Uhrmann: Ich freue mich sehr, dass mein erster Saisonsieg hier in Oberstdorf vor diesem tollen Publikum gelungen ist. Das war wirklich ein Wahnsinns-Wochenende. Platz eins und drei hätte ich vorher nie erwartet. Nach dem Training am Freitag wusste ich aber, dass ich ganz nach vorne springen kann. Der dritte Platz am Samstag hat mir das Selbstvertrauen gegeben, dasnötig war, um zu gewinnen. Der erste Sprung am Sonntag ist optimal gelaufen. Schon bei hundert Metern habe ich gelächelt, weil ich gemerkt habe, wie weit es gehen wird. Ich habe den Druck auf die Kante gebracht und konnte mich so richtig rausstämmen. Der zweite Sprung hat nicht so super funktioniert. Dass ich trotzdem so weit gekommen bin, gibt mir zusätzlich Selbstvertrauen. Für unser gesamtes Team waren die Wettkämpfe in Oberstdorf eine Befreiung. Ich habe die Trainer in dieser Saison noch nie so locker erlebt wie bei diesem Weltcup. Jetzt schaue ich von Springen zu Springen und hoffe, in Neustadt an meine Leistung anknüpfen zu können. In den kommenden Wettkämpfen werde ich um die Plätze auf dem Podium mitspringen.
Anders Jacobsen: Ich bin sehr glücklich über meinen zweiten Platz am Sonntag. Es war ein großartiger Wettbewerb und auch das Publikum war wirklich toll. Jetzt denke ich aber erstmal nicht an die Weltmeisterschaft, sondern konzentriere mich auf den nächsten Wettkampf. Wenn Michael weiter so hart arbeitet, wird er ein ganz starker Konkurrent bei der WM.
Andrea Morassi: Natürlich bin ich sehr zufrieden mit meinem Ergebnis in Oberstdorf. Mein Erfolg ist nicht nur super für mich, sondern für das ganze Team.
Jörg Ritzerfeld: Ich habe mich am Sonntag sehr über mich geärgert, weil meine Form eigentlich stimmt. Deshalb kann ich mit meinem Ergebnis nicht zufrieden sein. Mein Ziel war es unter die Top Ten zu springen. Wahrscheinlich wollte ich einfach zu viel.
Peter Rohwein, Bundestrainer der Deutschen Nationalmannschaft: Über Michaels Leistung bin ich sehr glücklich. Nachdem die Saison etwas zäh begonnen hatte, war es für uns alle nicht leicht. Ich wusste aber immer, dass das Leistungsvermögen da ist. An diesem Wochenende haben wir gezeigt, dass wir das richtige Konzept haben, um wieder nach vorne zu kommen. Martin war natürlich enttäuscht, er hat sich mehr ausgerechnet. Die Bedingungen waren nicht so schlecht, aber der Sprung hat einfach nicht gestimmt. Mit Jörg bin ich zufrieden. Er bewegt sich konstant unter den Top zwanzig. Das bestätigt auch seine Platzierung im Gesamtweltcup. Besonders freut mich, dass am Sonntag zwei unserer Nachwuchsspringer ins Finale gekommen sind. Da besteht viel Potential, auf das wir inein bis zwei Jahren zurückgreifen können. Jetzt müssen wir die Akkus für die kommenden Wochen und auch für die WM auftanken. Georg Späth wird bei dem Weltcup in Neustadtnicht starten. Trotzdem ist er für uns ein Mann der in die Nationalmannschaft gehört. Er hat momentan ein Tief, aber wir werden versuchen, ihn da rauszuholen. In Willingen werde ich mich dann entscheiden, wer zur WM mitfahren wird.
Alfons Hörmann, DSV-Präsident: Der Sieg von Michael in Oberstdorf war ein ganz besonderer Sieg, einer der wichtigsten der letzten Jahre für den Deutschen Skiverband. Er zeigt, dass unsere Strategie, an den Führungskräften festzuhalten, richtig ist. Zum einen freue ich mich ganz besonders für Peter Rohwein, weil er in dieser Saison stark kritisiert wurde. Zum anderen aber natürlich auch für Michael, nachdem es bei den Olympischen Spielen in Turin für ihn so knapp ausgegangen war.
Andreas Küttel: Am Sonntag habe ich wieder richtig Lust am Fliegen bekommen und habe zwei ordentliche Sprünge gezeigt. Sie waren zwar nicht perfekt, weil ich etwas Pech mit dem Wind hatte. Trotzdem bin ich mit meinem fünften Platz zufrieden. Zum Springen in Titisee-Neustadt reise ich erst am Samstag an, Klingenthal lasse ich aus. Ich will die Zeit als Erholungsphase nutzen.
Simon Amann: Schade, dass die Wettkämpfe auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze abgesagt werden mussten. Ich wäre lieber zum Skifliegen nach Oberstdorf gekommen. Auf dieser Skisprungschanze habe ich einige Probleme und dazu bin ich momentan nicht in der Form von der Vierschanzentournee. Michael Uhrmann hat die Gunst der Stunde genutzt und konnte so ganz nach vorne springen. Ich rechne mit ihm auch bei der WM, denn wer jetzt gut in Form ist auch dann stark.
Kevin Horlacher: Mein Sprung in der Qualifikation heute war ordentlich. Leider konnte ich das im Wettkampf nicht wiederholen. Ich hatte zwar gute Bedingungen, habe diese aber nicht ausgenutzt. Mit meiner Platzierung bin ich trotzdem sehr zufrieden. Jetzt konzentriere ich mich auf die Junioren WM im März und den Continental Cup. Da will ich vorne mit dabei sein. Für Michael freue ich mich sehr. Der Erfolg zieht das ganze Team mit.
Michael Uhrmann gewinnt FIS Weltcup Skispringen
Michael Uhrmann gewinnt das Weltcup Skispringen in Oberstdorf. Nach einem sensationellen Sprung von 140,5 Metern im ersten Durchgang und 129 Metern im zweiten Durchgang konnte Michael Uhrmann das FIS Weltcup Skispringen am 28. Januar 2007 in Oberstdorf für sich entscheiden. Der Norweger Anders Jacobson sprang mit zweimal 131,5 Metern auf den zweiten Platz. Der Italiener Andrea Morassi konnte den 3. Platz erreichen. Der Gewinner von gestern, Adam Malysz sprang auf den 4. Platz.
Jörg Ritzerfeld sprang auf den 21. Platz, Andreas Wank erreichte den 28. Platz. Kevin Horlacher den 30. Platz.
Michael Uhrmann in Führung
Michael Uhrmann führt nach dem dersten Durchgang.
Mit einem sensationellen Sprung über 140,5 Metern sprang Michael Uhrmann auf den ersten Platz im ersten Durchgang. Dmitry Vassiliev aus Russland konnt mit 132,5 Metern auf den zweiten Platz springen. Der erst Platzierte vom gestrigen Tag Adam Malysz sprang mit 131,5 Metern auf den dritten Platz. Jörg Rotzerfeld errang den 16. Platz und Adreas Wank den 24. Platz. Während Kevin Horlacher mit dem 27. Platz und 115 Metern noch ins Finale sprang, konnte sich Martin Schmitt leider nicht qualifizieren.
Traumhaftes Wetter beim Weltcup-Springen in Oberstdorf
Georg Späth verzichtet auf Start
Die Qualifikation zum zweiten Skisprung-Weltcup in Oberstdorf fand ohne den formschwachen Lokalmatador Georg Späth statt.
Der Oberstdorfer wurde nach dreiwöchigem Sondertraining von Cheftrainer Peter Rohwein wieder aus der DSV-Mannschaft genommen. Damit ist ein WM-Start von Späth in weite Ferne gerückt. Rohwein: "Es war eine gemeinsame Entscheidung, auf einen Start zu verzichten. Ursprünglich sollte Späth beim Continental-Cup in Bischofshofen wieder Sprungerfahrung sammeln, doch dieser musste wegen widriger Witterungsverhältnisse abgesagt werden. "Deswegen hatten wir uns für einen Start in Oberstdorf entschlossen", so Rohwein. "Georg ist aber noch nicht so weit. Wir werden ihn weiter vorbereiten", so der DSV-Trainer. Das genaue Trainingsprogramm soll in den nächsten Tagen genau bestimmt werden." Die größte Weite bei der Qualifikation erzielte der Sieger des Vierschanzen-Tournee-Auftakts Gregor Schlierenzauer aus Österreich mit 137 Metern.
Für das Finale der besten 50 qualifizierten sich vom DSV Andreas Wank (Oberhof), Kevin Horlacher (Degenfeld), Nico Faller (Breitnau - alle Starter der nationalen Gruppe), Christian Ulmer (Wiesensteig) und Jörg Ritzerfeld (Oberhof). Die bereits vorqualifizierten Martin Schmitt (123,5 Meter) und Michael Uhrmann (123 Meter) waren beim Qualifikationsdurchgang nicht bei den Besten vertreten. Uhrmann hatte am gestrigen Samstag überraschend Rang drei belegt.
In Oberstdorf wird Jagd gemacht nach einem
neuen Schanzenrekord
Skiflug-Weltmeisterschaft vom 21. bis 24.
Februar 2008 – Norweger
Ljoekelsoey hält mit 223 Metern die
Bestweite
Das
Skifliegen übt seit Jahrzehnten eine außerordentliche Faszination
aus. Wenn sich die mutigsten aller Wintersportler von den
Flugschanzen dieser Welt stürzen, dann sitzen Millionen
Skisport-Fans an den Bildschirmen. Gänsehaut-Feeling ist angesagt,
vor allem bei denen, die live dabei sind. Das Zischen der Luft, wenn
die Springer den Aufsprunghügel hinuntersegeln, das laute „Zieeeh“
aus mehreren zehntausend Kehlen unten im Stadion, das Aufschlagen
der Ski im Schnee und schließlich der Jubel, wenn es über die
ominöse 200-Meter-Marke geht – Skifliegen gehört zweifelsohne zu den
emotionalsten Sportarten.
Die
Fans dürfen sich auch im kommenden Winter auf einen ganz besonderen
Höhepunkt freuen: die FIS-Skiflug-Weltmeisterschaft vom 21. bis 24.
Februar 2008 in Oberstdorf. Auf der Anlage der
Heini-Klopfer-Skiflugschanze findet ein kleines Jubiläum statt.
Bereits zum 20. Mal veranstaltet der Internationale Skiverband eine
WM im Skifliegen.
Oberstdorf, die südlichste Gemeinde
Deutschlands, die erst 2005 viel gelobter Gastgeber der Nordischen
Ski-Weltmeisterschaften war und die sich auch um die Nordische
Ski-WM 2013 bewirbt, ist dann nach 1973, 1981, 1988 und 1998 bereits
zum fünften Mal Schauplatz einer Skiflug-WM. Rasant schnellten in
den letzten Jahrzehnten die Bestleistungen in die Höhe: 1973, bei
der ersten WM in Oberstdorf, lag die größte Weite bei 169 Metern
(Heinz Wosipiwo/DDR). 1981 segelte der Österreicher Armin Kogler 180
Meter weit, 1998 war der Schwarzwälder Dieter Thoma mit 209 Metern
der erste Sieger, der in Oberstdorf die 200er-Marke
knackte.
Inzwischen liegt der Schanzenrekord auf der
ständig modernisierten Heini-Klopfer-Schanze bei 223 Metern.
Aufgestellt vom Norweger Roar Ljoekelsoey beim Skiflug-Weltcup im
Februar 2004. Der damals 27-Jährige verbesserte die Bestmarke von
Andi Widhölzl aus dem Jahr 2001 gleich um sieben Meter. Nicht nur
der Österreicher Widhölzl, sondern vermutlich die gesamte Konkurrenz
wird Jagd machen auf einen neuen Schanzenrekord. Vielleicht wird ja
sogar der Weltrekord des Norwegers Bjoern Einar Romoeren geknackt,
der bei 237 Metern liegt.
Die
Oberstdorf-Organisatoren rechnen mit insgesamt knapp 100.000
Zuschauern an den vier Qualifikations- und Wettkampftagen. Ohnehin
stehen Oberstdorf und das Allgäu auch im nächsten Winter im Focus
des Wintersports. Ende Dezember findet das traditionelle
Auftaktspringen der Vierschanzen-Tournee in der WM-Skisprung-Arena
statt, Anfang Januar ist Oberstdorf der dritte Etappenort der „Tour
de Ski“ der Langläufer und vom 26. bis 27. Januar 2008 gastiert im
wenige Kilometer entfernten Ofterschwang der alpine Ski-Zirkus mit
zwei Damen-Weltcup-Rennen. Geplanter Zeitplan
Skiflug-WM:
Donnerstag, 21.
Februar 2008: Training/Qualifikation Freitag, 22. Februar 2008:
1. Wertungsfliegen, Einzel Samstag, 23. Februar 2008: 2.
Wertungsspringen, Einzel Sonntag, 24. Februar 2008:
Team-Wettkampf
Titelverteidiger von der Skiflug-WM 2006 in Bad
Mitterndorf/Tauplitz (Österreich):
Nach der kurzfristigen Umfunktionierung des Weltcup
Skifliegen zum Weltcup Skispringen möchten wir uns bei allen
bedanken, die dazu beigetragen haben, dass zwei durchaus
erfolgreiche und sportlich hochwertige Skispringen am Schattenberg
durchgeführt werden konnten. Aufgrund dieser Verlegung ist die
Vorfreude auf die Skiflug-WM, die vom 21. bis zum 24. Februar 2008
in Oberstdorf stattfindet, noch größer geworden. Wir freuen uns
deshalb ausserordentlich auf die Austragung der Skiflug-WM mit
Rekordweiten und spektakulären Flügen um WM-Triumphe. Karten für das
Wintersporthighlight 2007/2008 können ab Mitte Juni bei der
Skisport- und Veranstaltungs GmbH vorbestellt werden.
Skisport- und Veranstaltungs
GmbH Am Faltenbach 27 D-87561 Oberstdorf
Uhrmanns Sieg krönender Abschluss beim
Weltcup in Oberstdorf
Oberstdorf - Mitte Januar standen die
Vorzeichen für ein Weltcup Skifliegen denkbar schlecht. Doch nachdem
die Organisatoren aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse aus
dem eigentlich geplanten Weltcup Skifliegen kurzfristig einen
Weltcup Skispringen gemacht hatten, kam es beim Skisprung-Wochenende
vom 26. bis zum 28. Januar noch zum krönenden Abschluss:
der Sieg von Michael
Uhrmann setze das „i-Tüpfelchen“ auf eine ganze Reihe von
Weltcup-Veranstaltungen, die seit dem Auftaktspringen der 55.
Vierschanzentournee in Oberstdorf im Allgäu durchgeführt wurden.
Nach der Vierschanzentournee, den Wettkämpfen bei der Tour de Ski
und dem Weltcup in der Nordischen Kombination war der Weltcup im
Skispringen mehr als nur eine Ersatzveranstaltung fürs Skifliegen.
Die Zuschauer sahen zwei spannende und sportlich hochwertige
Konkurrenzen mit den Tagessiegern Adam Malysz und Michael Uhrmann.
Vor allem der Sonntag entwickelte sich zu einem tollen
Wintersportereignis; denn beim 140 Meter-Satz Uhrmanns im ersten
Durchgang stimmte nicht nur die sportliche Leistung, sondern auch
das Wetter: Sonnenschein und angenehme Temperaturen machten die
Veranstaltung am Sonntag zu einem absoluten Sporthighlight und
rundetet das gesamte Skisprung-Wochenende von Oberstdorf ab.
Umfangreiches Wintersport-Engagement beinhaltet u.a. Titelsponsoring der neuen FIS-Team-Tour
(Hamburg / 15. Dezember 2008) Der aufstrebende Haushaltsversorger TelDaFax weitet sein Sponsoring im Wintersport erheblich aus. Das umfangreiche Engagement beinhaltet unter anderem das Titelsponsoring der neuen FIS-Team-Tour und Werbemaßnahmen bei allen alpinen Weltcupveranstaltungen in Deutschland.
Das Energie- und Kommunikationsunternehmen TelDaFax mit Hauptsitz in Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis hat seine bisherigen Sportsponsoringaktivitäten ausgeweitet. Mit SPORTFIVE, dem Vermarkter des Deutschen Ski-Verbandes, wurde eine umfangreiche Präsenz bei der FIS Team-Tour der Skispringer sowie allen deutschen alpinen Ski-Weltcups für die kommenden drei Jahre vereinbart.
TelDaFax wird unter anderem exklusiver Titelsponsor der FIS-Team-Tour, deren Premiere im Februar 2009 gestartet wird. Die Tour, die im Rahmen von insgesamt fünf Weltcup-Skispringen den Team-Tour-Champion ermittelt, sichert TelDaFax einen aufmerksamkeitsstarken, werblichen Auftritt an den drei Veranstaltungsorten in Willingen, Klingenthal und Oberstdorf zu.
Zusätzlich zu den Skisprung-Wettkämpfen hat TelDaFax Werbemaßnahmen bei verschiedenen Ski-Alpin-Veranstaltungen gebucht, unter anderem 2009 in Garmisch-Partenkirchen und Ofterschwang, beim Wettbewerb in Garmisch-Partenkirchen 2010 sowie dem Weltcup-Rennen in Zwiesel im Jahr 2011. „Sportsponsoring ist bereits seit einigen Jahren fester Bestandteil unserer Unternehmenskommunikation“, erläutert Klaus Bath, Vorstandsvorsitzender der TelDaFax Holding AG. „Unsere bestehenden Sponsoringpartnerschaften im Fußball, der Leichathletik sowie im Biathlon werden durch den Skisport, der in der Winterpause des Fußballs seine Hochphase hat, hervorragend ergänzt und intensiviert. Wir können damit diese zeitliche Kommunikationslücke schließen und die Marke TelDaFax das ganze Jahr über in einem exklusiven Sportumfeld präsentieren.“
Erfreut zeigt sich auch Stefan Krauß, Marketingchef des Deutschen Skiverbandes und Verantwortlicher für die erst seit September diesen Jahres bestehende Kooperation mit SPORTFIVE: „Mit der Kooperation zwischen DSV und SPORTFIVE verfolgen wir auch das Ziel neue Sponsoren für den Wintersport zu gewinnen. Mit TelDaFax ist dies bereits innerhalb kurzer Zeit gelungen. Das ist außerordentlich positiv!“ „Wir freuen uns, dass TelDaFax, der Hauptsponsor von Bayer 04 Leverkusen, seine Sportsponsoringpräsenz im Wintersport ausweitet“, so Philipp Hasenbein, Geschäftsführer von SPORTFIVE. „Bei den Skisprung- und Alpinwettbewerben finden sich weitere, neue Zielgruppen, die TelDaFax mit ihrer werblichen Präsenz direkt ansprechen kann.“
Neben den Strom- und Gasangeboten von TelDaFax ENERGY bietet TelDaFax auch günstige Telekommunikations-Tarife, Internetprodukte und Reisen an. „Mit diesen Leistungen wollen wir unserer Vision näher kommen: TelDaFax soll der führende Rundumversorger bei Dienstleistungen für Haushalte in Deutschland werden und helfen, die laufenden Kosten von Privatkunden und kleinen und mittleren Gewerbetreibenden zu senken beziehungsweise konstant zu halten“, sagt Klaus Bath. „Dabei sehen wir uns als Haushaltsversorger eindeutig auf der Seite der Verbraucher. Wir zeigen mit unseren Tarifmodellen, dass es sehr wohl möglich ist, Dienstleistungen in hoher Qualität und zu fairen Konditionen anzubieten.“
"Drei Schanzen, die die Springer lieben"
Stimmen zur neuen FIS-Team-Tour
Wir konnten Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer, Alexander Pointner, Marc Nölke, Dieter Thoma und Wolfgang Steiert zur neuen FIS-Team Tour befragen
Thomas Morgenstern: „Mit der Team Tour bekommen wir sicher ein zusätzliches Highlight in unseren Weltcupkalender. Uns Springern ist es sehr wichtig, dass an den Schanzen eine gute Stimmung herrscht. Das war in den Stationen der Team Tour immer der Fall und wird sich nun sicher noch verstärken. Wenn man in der Mannschaft gegen andere Teams antreten kann, dann bekommt die Sache immer noch einen besondern Reiz.“ Gregor Schlierenzauer: Wir haben ja bereits im Sommer auf dem Bergisel ein Ländermatch Österreich gegen Deutschland ausgesprungen. Leider haben wir damals den kürzeren gezogen, aber man hat gesehen wie stark die Menschen von solchen Bewerben fasziniert werden. Wenn es zusätzlich zu den Einzelleistungen noch Nation gegen Nation geht, dann wird es für uns und die Zuseher noch emotionaler und davon lebt der Sport. Ich persönlich freue mich schon sehr auf die Tour, denn in zwei der drei Orte stehen meine absoluten Lieblingsschanzen.“ Alexander Pointner: „Das Konzept einer Team Tour finde ich sehr gelungen. Obwohl Skispringen ein Individualsport ist, spielt die Mannschaft und das Teamgefüge eine sehr wichtige Rolle, das wird nun herausgestrichen. Unsere Sportart entwickelt sich ständig weiter, mit der Team Tour wird Skispringen sicher weiter an Attraktivität und Professionalität gewinnen.“ Marc Nölke: "Jedes dieser Springen für sich allein ist schon ein Highlight. Die Team Tour wird etwas Besonderes: Drei Top-Veranstalter, die miteinander arbeiten, drei Schanzen, die die Springer lieben, dreimal Atmosphäre und Sport vom Feinsten. Das alles in nur zehn Tagen. Wir freuen uns sehr auf diese Herausforderung! Ich hoffe, dass uns viele Fans und Freunde aus der Sauerländer Heimat und auch aus dem Rheinland beim Start der Tour am Mühlenkopf unterstützen!" Dieter Thoma: "Ich finde die neue FIS-Team-Tour gut. Ich hoffe, dass die Österreicher nicht schon nach Willingen uneinholbar vorne liegen. Das Preisgeld macht die Sache attraktiv. Für das Skispringen in Deutschland ist die neue Tour auf jeden Fall enorm wichtig." Wolfgang Steiert: "Eine unglaublich gute Idee. Ich werde mit meinen russischen Springern dafür sorgen, dass es bis zum Schluss spannend bleibt. Wir wollen das Zünglein an der Wage spielen."
TelDaFax steigt auf die Skier
Umfangreiches Wintersport-Engagement beinhaltet u.a. Titelsponsoring der neuen FIS-Team-Tour
(Hamburg / 15. Dezember 2008) Der aufstrebende Haushaltsversorger TelDaFax weitet sein Sponsoring im Wintersport erheblich aus. Das umfangreiche Engagement beinhaltet unter anderem das Titelsponsoring der neuen FIS-Team-Tour und Werbemaßnahmen bei allen alpinen Weltcupveranstaltungen in Deutschland.
Wir konnten Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer, Alexander Pointner, Marc Nölke, Dieter Thoma und Wolfgang Steiert zur neuen FIS-Team Tour befragen
Die erste Austragung der neuen FIS-Team-Tour der Skispringer mit fünf Weltcup-Konkurrenzen und zwei Qualifikationen in neun Tagen in Willingen (6. bis 8. Februar), Klingenthal (10./11. Februar) und dem Skifliegen in Oberstdorf (13. bis 15. Februar) hat noch gar nicht stattgefunden, doch die neue Attraktion in nordischen Skisport hat schon den Sprung in die freie Internet Enzyklopädie "Wikipedia" geschafft. Mit Logo gibt es dort (www.wikipedia.de) alle Informationen rund um den neuen Mannschaftswettbewerb, der auf eine Idee von FIS-Weltcup-Direktor Walter Hofer aus Österreich zurück geht und der den Veranstaltern schon jetzt eine Weltcup-Garantie bis 2014 (Willingen und Klingenthal) bzw. 2013 (Skifliegen in Oberstdorf) gibt.
„Mr. Tivoli“ gibt der FIS-Team-Tour seine markante Stimme
Rainer Dierkes, Stadionsprecher der neuen Skisprungserie in Deutschland Innsbruck. „Achtung, Achtung – hier ist der Tivoli!“ Diese Worte haben Rainer Dierkes zu einem der bekanntesten Radio- und Fernsehreporter Österreichs werden lassen. Seit mehr als 30 Jahren ist der passionierte Mützenträger Stadionsprecher und Live-Reporter im „Tivoli“, dem Innsbrucker Fußballstadion. Doch natürlich nicht nur dort. Nur einen Wimpernschlag und einige Höhenmeter entfernt vom Tivoli ist der legendäre Berg Isel, die Heimschanze von Gregor Schlierenzauer und fester Bestandteil der Internationalen Vierschanzen-Tournee.