Aktuelles
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am 12.12.2017 von Elke Wiartalla

Sieg in Seefeld für Schmid

Nun folgt der Start im Conticup-in Steamboat/USA

Mit guten Ergebnissen sind die Nordischen Kombinierer, die am Stützpunkt in Oberstdorf trainieren, vom den Wettkämpfen um den DSV-Jugendcup/Deutschlandpokal in Seefeld/Österreich zurückgekommen. Julian Schmid holte sich am ersten Wettkampftag sogar den Titel bei den Herren.
Der Oberstdorfer erwischte am ersten Tag einen Supersprung und ging als souverän Führender in die Loipe auf den 10-km-Kurs. Den Platz an der Spitze ließ er sich bis ins Ziel nicht mehr nehmen. Sein gutes Resultat bringt den C-Kader-Athleten am kommenden Wochenende die Teilnahme am Continentalcup in Steamboat/USA. Am zweiten Tag lief es auf der Schanze nicht so gut, weshalb ein elfter Platz letztlich genügen musste. Teamkollege Wendelin Thannheimer tat sich an beiden Tagen beim Springen schwerer und erreichte die Plätze 9. bzw. 12.

Auch David und Simon Mach - beide trainieren in Oberstdorf bei Thomas Müller - machte ihre Sache hervorragend. Simon wurde in der Klasse J 16 am ersten Tag 5. und am Folgetag schrammte er mit einem vierten Platz knapp am Podest vorbei. Bruder David Mach holte sich in der Klasse J 17 mit einem 2. und einem 3. Rang zweimal Positionen auf dem Podest.

Die Daumen dürfen gedrückt werden für den Alpencup, der am kommenden Wochenende /16./17.12. 2017 ebenfalls in Seefeld stattfindet

am 04.12.2017

Die Oberstdorferin Katharina Althaus springt der Konkurrenz davon

Besser hätte der Start in den Olympia-Winter für Skispringerin Katharina Althaus gar nicht laufen können.

Mit ihren Weltcup-Siegen zwei und drei sowie einem weiteren zweiten Platz war die 21-Jährige aus Oberstdorf die prägende Athletin des Auftaktwochenendes im norwegischen Lillehammer. „Ich bin erst mal ein bisschen sprachlos. Es war echt cool. Mich freut es riesig, dass ich es so rübergebracht habe“, sagte Althaus nach ihrem Erfolg. Einen Tag später auf der Großschanze düpierte sie dann die versammelte Konkurrenz: Mit Sprüngen auf 138,5 Meter und 139,5 Meter legte Althaus über 20 Punkte zwischen sich und der Norwegerin Maren Lundby, die Zweite wurde. Vor dem Weltcup-Auftakt hatte Bundestrainer Andreas Bauer zwischen Althaus und Olympiasiegerin Carina Vogt ein Duell auf Augenhöhe erwartet. Das entfiel auf der Olympia-Schanze von 1994, weil Althaus der Konkurrenz davonsprang. „Ich bin richtig stolz auf die Katharina“, sagte Bauer. An ihren Sprüngen gebe es „gerade sehr wenig auszusetzen“. Trotz verkürzten Anlaufs und schlechterer Windbedingungen sprang die 21-Jährige am zweimal Bestweite auf der Großschanze – und setzte damit gut zwei Monate vor Olympia ein deutliches Ausrufezeichen. Neben Althaus erfüllten auch Vogt und Svenja Würth die Norm für Pyeongchang. Beide sprangen in allen drei Wettkämpfen unter die besten Zehn.

Text: Allgäuer Anzeigeblatt, 04.12.2017

am 29.11.2017

"Wir sind auf dem richtigen Weg"

Bauer

Für Bundestrainer Andreas Bauer und die deutschen Skispringerinnen beginnt die Weltcup-Saison in Lillehammer. Warum dem Oberstdorfer vor der Zukunft nicht bange ist

Schon seit einigen Tagen sind die deutschen Skispringerinnen in Lillehammer/Norwegen, um sich in intensiven Trainingseinheiten auf die neue Saison vorzubereiten. Am Donnerstag beginnt auf den Olympia-Schanzen der Winterspiele von 1994 die Weltcup-Saison. Mit Katharina Althaus und Gianina Ernst sind zwei Oberstdorferinnen dabei. Und auch Cheftrainer Andreas Bauer kommt aus dem Oberallgäu. Er spricht im Interview über den vergangenen Sommer, die kommenden Wochen und die Vorfreude auf die Olympischen Spiele.

Bei der deutschen Meisterschaft vor einigen Wochen gab es mit dem Sieg von Katharina Althaus eine Art Wachablösung an der Spitze. Kam das Ergebnis für sie überraschend?

Andreas Bauer: Nein, es ist gelaufen wie erwartet. Katharina ist ihrer Favoritenrolle voll gerecht geworden. Sie hat ein sehr hohes Niveau gezeigt. Und das ist auch für den Rest der Mannschaft enorm wichtig. An dieser Leistung wird man sich auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele orientieren müssen.

Wurden dadurch auch die Rollen von Carina Vogt und Katharina Althaus im Team neu definiert?

Bauer: Das würde ich so jetzt noch nicht sagen. Carina war länger verletzt. Nach dem Teilanriss des Innenbandes musste ihr Knie erst einmal mit einer Schiene ruhig gestellt werden. Sie konnte über zwei Monate gar nicht trainieren. Das ist das Schlimmste für einen Sportler. Carina ist nach wie vor sehr ehrgeizig, eine absolute Siegspringerin. Sie musste in den vergangenen Wochen noch Trainingsrückstand aufholen, war aber zuletzt mit einzelnen Sprüngen schon wieder sehr nah an Katharina dran.

Die Leistungsdichte im deutschen Kader ist mittlerweile sehr hoch. Wird dadurch auch der Druck für die Springerinnen größer?

Bauer: Das stimmt, wir haben im Team ein sehr hohes Niveau, aber dadurch auch sehr hohe Ansprüche. Die Kriterien für den Weltcup sind hart, denn bei den Springen dürfen nur sechs Deutsche an den Start gehen. Und nur wer im Weltcup dabei ist, kann sich für die Olympischen Spiele qualifizieren. Wir haben intern, ähnlich wie die Nordischen Kombinierer, die Qualifikationsnorm für Pyeongchang verschärft. Es reicht nicht mehr, zweimal unter die Top 15 zu kommen. Jetzt sind zwei Platzierungen unter den besten Acht notwendig.

Sie hatten in den vergangenen Wochen das schwere Los, sechs Springerinnen für den Weltcup-Auftakt in Lillehammer auszuwählen ...

Bauer: ... hatte aber auch vier Frauen, die vorab gesetzt waren. Für Lillehammer waren das Carina Vogt, Katharina Althaus, Juliane Seyfarth und Svenja Würth. Sie haben sich das über den Sommer mit Platzierungen unter den besten Sechs verdient. Gianina Ernst und Ramona Straub nehmen die beiden weiteren Plätze ein. Die beiden haben sich in Oberstdorf nach der deutschen Meisterschaft in einer internen Sichtung durchgesetzt. Nächste Woche beim Heim-Weltcup in Hinterzarten ist es schon leichter: Da dürfen zwölf Springerinnen in der nationalen Gruppe ran.

Den Sommer-Grand-Prix haben Sie schon angesprochen. Ihre Springerinnen waren vorne dabei. Ist das ein Gradmesser für den Winter?

Bauer: Es ist zumindest eine Standortbestimmung. Natürlich werden im Winter die Karten wieder neugemischt. Aber wir haben gesehen, dass wir mit unserer Trainingsphilosophie auf dem richtigen Weg sind. Katharina Althaus hat im Sommer in Courchevel mit zehn Punkten Vorsprung vor den beiden favorisierten Japanerinnen gewonnen, auch Carina Vogt war zu diesem Zeitpunkt in bestechender Form. Ich denke, wir sind jetzt auch breiter aufgestellt und haben nicht nur eine Vorzeigeathletin. Wenn mal eine einen schlechten Tag erwischt, haben wir auch ein zweites und drittes Eisen im Feuer.

Das sind beste Voraussetzungen für den Team-Wettbewerb, der in diesem Winter Premiere feiert, oder?

Bauer: Absolut! Da werden wir mit Japan, Österreich und Slowenien zu den Favoriten zählen. Wir haben uns für diesen Wettkampf stark gemacht. Dass das Teamspringen nächstes Jahr bei der WM in Seefeld und dann auch 2021 in Oberstdorf zum Programm gehört, ist für uns schon ein Meilenstein. Irgendwann in den nächsten Jahren wird auch die Großschanze dazukommen, da bin ich mir sicher. Und dann haben die Frauen die gleiche Wettkampfserie wie die Männer.
Geht man als Trainer oder Sportler eine Olympia-Saison anders an?
Bauer: Ich sage immer: Man muss das Rad nicht neu erfinden. Man muss einfach fleißig trainieren. Allerdings verlange ich von meinen Sportlerinnen auch, dass sie hungrig bleiben und innovativ sind. Es geht darum, jede Nische und Möglichkeit auszunutzen, um noch ein paar Punkte mehr rauszuholen.

Olympische Spiele sind für Sportler absolute Höhepunkte der Karriere. Für einen Trainer auch?

Bauer: Ja, natürlich. Ich bin jetzt schon über 20 Jahre im Geschäft, da ist es vielleicht nicht mehr ganz so besonders wie für einen jungen Trainer. Wir waren im Oktober eine Woche im Trainingslager in Pyeongchang und sehr positiv überrascht. Die Wettkampfstätten sind modern und in einem gutem Zustand. Wir haben mit den Südkoreanerinnen auch bei Flutlicht trainieren dürfen. Das war wichtig, denn unsere Wettkämpfe werden – bedingt durch die TV-Übertragungen in Deutschland – erst spät abends stattfinden. Auch unser Quartier haben wir angeschaut. Jetzt wissen wir, was uns erwartet. Die Vorfreude ist riesig!

Text/Interview: Stephan Schöttl, Allgäuer Anzeigeblatt, 29.11.2017

am 27.11.2017

Johannes Rydzek bucht Olympia Ticket

Johannes Rydzek mit seinen mittlerweile sechs Goldmedaillen

Oberstdorfer gewinnt erstes Rennen und landet vor Eric Frenzel

Zum Jubeln fehlte der Atem, ein kurzes Abklatschen mit dem Teamkollegen musste reichen: Johannes Rydzek hat als erster nordischer Skisportler in diesem Winter gewonnen und sein Olympia-Ticket gebucht. In Ruuka schaffte der Vierfach-Weltmeister von Lahti im dritten Anlauf den Erfolg, nachdem er zum Weltcup-Auftakt als 19. ins Ziel gekommen war und tags darauf hinter dem Japaner Akito Watabe und Eero Hirvonen aus Finnland Platz drei belegt hatte. In seinem Sog steigerte sich auch Olympiasieger Eric Frenzel enorm: Er belegte nach einer ganz starken Aufholjagd Platz zwei. „Jetzt bin ich happy“, sagte der erleichterte Rekord-Weltmeister Rydzek nach seinem Sieglauf. Ausschlaggebend waren seine läuferischen Fähigkeiten und sein gewachsenes taktisches Geschick.

„Die Jungs haben ihre läuferischen Qualitäten, die sie sich in hartem Training erarbeitet haben, in die Waagschale geworfen. Und sie haben in der Renntaktik alles richtig gemacht“, lobte Bundestrainer Hermann Weinbuch. Er lobte vor allem Frenzel. Der fünfmalige Gesamtweltcup-Gewinner, der zum nach einem vom Wind verwehten Sprung den Wettbewerb aufgegeben und auch am Samstag nur Platz zwölf belegt hatte, stürmte vom 15. Rang nach dem Springen und 1:27 Minuten Rückstand auf die Spitze los und hatte nach 7,5 Kilometern den Anschluss geschafft. „Mir kam zugute, dass vorn das Tempo gedrosselt wurde, so konnte ich mich etwas erholen und dann am letzten Anstieg noch mal attackieren“, erzählte der Oberwiesenthaler.

Der starke Abschluss in Kuusamo übertüncht aber ein wenig die Probleme der deutschen Kombinierer auf der Schanze. „Da haben wir noch ganz viel Luft nach oben“, meinte Frenzel. Sprungtrainer Ronny Ackermann präzisierte: „Uns fehlt noch das Selbstvertrauen und die Stabilität im Flug.“ Man sei im Gegensatz zu vielen Kontrahenten zu wacklig während der Luftfahrt, die Ski blieben nicht in einer Position zum Körper. Beleg dafür war das Scheitern von Fabian Rießle in der Sprung-Qualifikation am Sonntag nach einem Fehler beim Absprung. Auffällig beim Saison-Auftakt: Die Spitze ist massiv zusammengerückt. Mit Espen Andersen aus Norwegen und dem Finnen Eero Hirvonen schafften zwei Athleten erstmals den Sprung aufs Siegerpodest. (dpa)

am 23.11.2017

Auf dem Sprung

Vinzenz Geiger (20) aus Oberstdorf hat große Ziele. Im Sommer wurde er mit Johannes Rydzek deutscher Vizemeister, jetzt beginnt in Finnland die Weltcup-Saison.

Die letzten Tage daheim in Oberstdorf hat Vinzenz Geiger noch einmal richtig genossen. Zeit für Freunde und Familie, Training in gewohnter Umgebung, Nächte im eigenen Bett. In den kommenden Monaten wird der 20-Jährige, der so heimatverbunden ist, größtenteils auf all das verzichten und in Hotels auf der ganzen Welt aus dem Kofferleben müssen. Für Geiger und die deutschen Kombinierer beginnt in Ruka/Finnland die neue Weltcup-Saison. Vier Monate, in denen sie mit der Rolle der Gejagten klarkommen müssen. Denn zuletzt war das Team so dominant wie nie zuvor. Johannes Rydzek, auch ein Oberstdorfer, hat bei der WM in Lahti alle vier Titel gewonnen, Eric Frenzel zum fünften Mal den Gesamtweltcup und das Team die Nationenwertung. Bei einigen Weltcups standen sogar ausschließlich Deutsche auf dem Podest.

Mindestens bis Januar ist auch Geiger gesetzt im Weltcup-Team des Deutschen Skiverbands (DSV). Die Ziele des Talents aus dem Allgäu
klingen verhältnismäßig bescheiden: „Natürlich will ich immer noch ein bisschen besser werden. Erst einmal geht es aber darum, sich im Weltcup zu etablieren.“ Über jede einzelne Top-10-Platzierung werde er sich in diesem Jahr schon riesig freuen. Ob es bereits in Ruka dafür reicht, ist fraglich. Geiger laborierte in den vergangenen Tagen noch an einem Infekt. Wird der 20-Jährige konkret auf seine sportliche Zukunft angesprochen, wird deutlich, mit welchem Ehrgeiz er die Sache angeht. „Klar will ich irgendwann mal ganz oben sein, einen Weltcup gewinnen, Weltmeister werden. Es wäre ja auch komisch, wenn man solche Ziele nicht hätte“, meint Geiger. Im Nachwuchsbereich hat er den Kombinierer-Gipfel bereits erklommen.

Im Januar 2017 wurde er in Soldier Hollow/USA im Einzelwettbewerb über fünf Kilometer Juniorenweltmeister. Mit einem ähnlichen Erfolg hatte sechs Jahre zuvor auch die große Karriere von Johannes Rydzek begonnen, auch er hatte damals bei einer Nachwuchs-WM Gold gewonnen. Der 25-Jährige ist seit mittlerweile fast drei Jahren Geigers Trainingspartner, im Sommer sind die zwei Oberstdorfer zusammen deutscher Vizemeister geworden. „Es war für mich schon etwas Besonderes. Johannes ist einer der besten Athleten der Welt. Ist doch klar, dass mich das noch zusätzlich motiviert hat“, meint Geiger. Ohnehin geht er mit dem Konkurrenzkampf im deutschen Team recht gelassen um. Das Weltklasse-Niveau selbst im Training bringe jeden Einzelnen Tag für Tag ein Stückchen weiter. Geiger sagt: „Wenn man weiß, wo man hin will, muss man sich mit den Besten messen.“ Dass diese meist älter und erfahrener sind, stört ihn nicht. Jeder sei auf sich selbst fokussiert, einen Leistungsvergleich gebe es unter den Athleten nicht. Die Trainer behalten Sprungweiten und Laufzeiten mit Blick auf die Olympischen Spiele in Pyeongchang freilich mehr im Auge. Sie haben letztlich die Qual der Wahl. Auch Geiger sagt: „Ich will auf jeden Fall zu Olympia. Wenn alles zusammenpasst, habe ich eine Chance. Aber selbst, wenn es dieses Mal noch nicht klappt, bricht für mich keine Welt zusammen. Dann halt in vier Jahren.“ Die entsprechende Vorarbeit hat der 20-Jährige bereits geleistet: Im Frühjahr hat er die Abiturprüfungen bestanden, nach kurzer Pause folgten Training, Training und noch einmal Training. Zwei Einheiten täglich bei lediglich einem Ruhetag pro Woche. Die Intensität wurde im Vorfeld dieser Saison noch einmal erhöht. Vor allem im Ausdauerbereich. „Nachdem die zusätzliche Belastung durch die
Schule jetzt weggefallen ist, fühle ich mich im Training befreiter“, erklärt er. Dass ihm das guttut, hat der Allgäuer bei den Wettkämpfen im Sommer bewiesen. Doch trotz guter Ergebnisse dämpft er die Erwartungen: Die Wettkämpfe auf Matten und Skirollern seien kein Gradmesser für den
Winter. „Man kann sich natürlich entsprechend Selbstvertrauen holen. Aber beim Weltcup-Auftakt wird alles wieder auf Null gestellt“, sagt der Oberstdorfer.

Er fühle sich gut, baue bei den Wettkämpfen auch auf einen zusätzlichen Schub durch die Emotionen auf der Schanze und in der Loipe. Emotionen, denen er auch bei einem seiner großen Hobbys freien Lauf lässt: Schafkopf. „Leider können das in unserem Team noch nicht genügend Leute. Aber wir werden’s ihnen in diesem Winter beibringen“, meint er lachend.

Text: Allgäuer Anzeigeblatt, 23.11.2017

am 20.11.2017

Der Skiclub Oberstdorf findet neuen Namenssponsor für die Schattenbergschanze

Auftaktspringen der 65. Vierschanzentournee

Vor dem Start in die neue Event-Saison mit zahlreichen Wintersport-Highlights bekommt die bekannte WM-Arena am Schattenberg in Oberstdorf einen neuen Namen. Ab 1. Dezember heißt das Stadion offiziell „Audi Arena Oberstdorf“

Vor dem Start in die neue Event-Saison mit zahlreichen Wintersport Highlights bekommt die bekannte WM-Arena am Schattenberg in Oberstdorf einen neuen Namen. Ab 1. Dezember heißt das Stadion offiziell „Audi Arena Oberstdorf“. Audi löst damit nach 13 Jahren die Erdinger Brauerei als Namensgeber ab. Audi ist bereits seit mehreren Jahren aktiver und vertrauter Kooperationspartner der Skisport-und Veranstaltungs GmbH.

„Wir freuen uns, Audi als neuen Namensgeber gewonnen zu haben. Audi passt als starker regionaler, nationaler und internationaler Partner im Wintersport ideal zu einem der schönsten Skisprungstadien weltweit“, kommentiert der Vorsitzende des Skiclub Oberstdorf, Dr. Peter Kruijer die Neuigkeit.

Ob vor Ort in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen oder live im TV: Rund um Neujahr ist die Vierschanzentournee das Wintersport-Highlight schlechthin. Audi engagiert sich seit mehreren Jahrzehnten als aktiver Förderer des Wintersports, und ist Presenting-Sponsor der traditionellen Vierschanzentournee.

Für die Marketing Abteilung der Skisport- und Veranstaltungs GmbH gab es im Vorfeld bereits viel zu tun, denn der komplette Werbeauftritt der Arena wird grundlegend verändert. Bereits bis Anfang Dezember soll die Umstellung aller bisherigen Werbemittel von der Homepage bis zu den Eintrittskarten erfolgt sein.

am 14.11.2017

Tickets für das Auftaktspringen jetzt noch sichern!

Volles Stadion bei der Vierschanzentournee

Vierschanzentournee: Ticket-Vorverkauf läuft auf Rekordkurs

Früher als in den Jahren zuvor ist bei den deutschen Skisprungfans die Vorfreude auf das erste große Wintersport-Highlight im Allgäu entfacht. Nach dem Start des Skisprung-Weltcups in Wisla (POL) mit dem 4. Platz von Richard Freitag im Einzelspringen, boomt der Vorverkauf für das Auftaktspringen der 66. Vierschanzentournee in Oberstdorf (29./30. Dezember) weiter. „In der ersten Staffel des Vorverkaufs haben wir zunächst Ticketpakete für beide Tage, also Qualifikation und Wettkampf zusammen, verkauft. Bereits hier war die Nachfrage noch stärker als in den Jahren zuvor. Seit dem Start des Weltcups mit der guten Mannschaftsleistung der deutschen Skispringer geht’s nun richtig rund“, erklärt Florian Weidel, Geschäftsführer der Vierschanzentournee und Generalsekretär beim Auftaktspringen in Oberstdorf.

Generalsekretär Florian rechnet wieder mit über 35.000 Zuschauern für die beiden Veranstaltungstage in Oberstdorf. „Vor den olympischen Winterspielen in Pyeongchang (Südkorea) steht die Vierschanzentournee noch mehr im öffentlichen Fokus, denn für die Teams ist die Tournee der erste große Gradmesser im Olympiawinter.“

Karten für das erste große Wintersport-Highlight 2017/18 im Allgäu werden in einigen Kategorien bereits knapp, so sind die Blöcke C, D Premium, Block B1, Block B2, Block H, Block Z1, Block Z2, Block E1 (Kat. II) bereits voll. Die Sitzplätze sind seit längerem restlos ausverkauft. Wer noch rechtzeitig Tickets für das Auftaktspringen ergattern möchte, dem empfehlen die Organisatoren den Online-Shop unter www.arena-ticket-allgaeu.de und die Tickethotline 08322/8090-350.

am 08.11.2017

Drei Oberstdorfer Alpinrennfahrer heiß auf die neue Saison

DSV-Kader- Athleten Sebastian Holzmann, Christina Geiger und Felix Urlaub sind gespannt auf den olympischen Winter

Heiß auf die neue Skisaison sind die drei alpinen Skirennfahrer vom Skiclub Oberstdorf, die im Welt- und Europacup ihre Rennqualitäten zeigen. Christina Geiger, Sebastian Holzmann und Youngster Felix Urlaub haben im Sommer alles getan, um im Winter kräftig abzuräumen. Für die Weltcup-Starter sind die Rennen in Levi der nächste Eckpunkt. Felix Urlaub dagegen ist schon mitten im Wettkampf-Modus. Sein erstes FIS-Rennen bestritt der 17-jährige D/C-Kader-Athlet im schweizerischen Saas-Fee. Er kam als 55. beim der ersten von zwei geplanten Abfahrtsläufen ins Ziel. Das zweite Rennen wurde aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse abgesagt.

Sebastian Holzmann, der bereits einige Weltcup-Rennen verbucht, bereitet sich unterdes auf den Saison-Auftakt in Levi vor. Dort wird der 24-Jährige am 12. November im Slalom an den Start gehen. Bereits am Monatsanfang hat das komplette deutsche Slalomteam dort in Finnland am Rennhang trainiert. „Es kann also losgehen“, meint Sebi Holzmann, der sich im Sommer bestens vorbereiten konnte auf den olympischen Winter. Zuhause in der Kraftalp lief es optimal, die ersten Schneelehrgänge absolvierte der Oberstdorfer dann schon wieder Ende Juli in Norwegen. In Slalom- und Riesenslalom-Maßnahmen in Saas Fee, im Mölltal, Pitztal und in Sölden sammelte Holzmann bisher 42 Skitage. „36 Tage davon liefen absolut top, vom Wetter her, mit tollen Pistenverhältnissen und guten Trainingserfolgen“, so Holzmann. Über den Rest schweigt der Gentleman.
In Levi also gibt es die Weltcup-Premiere dieses jungen Winter für den Oberstdorfer Skirennfahrer. Anschließend geht es weiter mit Europacup-Rennen in Schweden. „Ein paar Tage geht es jedoch zwischendurch auch mal wieder Richtung Heimat“, berichtet der B-Kader-Athlet des Deutschen Skiverbandes.

Auch Christina Geiger ist auf Levi fokussiert. Bis dahin gilt es jedoch noch, ein paar Steine aus dem Weg zu räumen. Denn die neue Saison hat für die Oberstdorfer Slalom-Spezialistin nicht ganz so super angefangen. Da sie seit Februar mit starken Hüftschmerzen zu kämpfen hatte, musste sie im Mai operiert werden. Danach folgten mehrere Wochen Reha in Berchtesgaden bei Marcus Hirschbiel, der die 27-Jährige schnell wieder fit machte. Geigers Sommertraining fand abwechselnd dort und in Oberstdorf statt. „Nach dem Kraft-, Koordinations- und Ausdauertraining fühlte ich mich so fit wie noch nie“, frohlockt sie. Mitte August ging es endlich das erste Mal in Saas Fee wieder auf die Ski. Gletschertrainings in Sölden und im Pitztal folgten. Leider gab es auch wieder einen Rückschlag: nach dem letzten Lehrgang Ende September erwischte Christina eine schlimme Lungenentzündung und lag erst mal für drei Wochen flach. „Mittlerweile geht es wieder bergauf und ich bin fleißig im Kraftraum unterwegs“, freut sich die Oberstdorferin. Ob sie in Levi beim Slalomauftakt am Start sein kann, wird kurzfristig entschieden. Sollte sie passen müssen, findet ihr erster Weltcup am 26. November in Killington(USA) statt. Und darauf freut sie sich schon ganz gewaltig.

am 06.11.2017

Letzte Sonderführung in der Audi Arena!

Führung in der Erdinger Arena

Auch während der Revisions- und Umbauarbeiten auf Winterbetrieb in der Erdinger Arena bieten wir Gästen und Interessierten die Möglichkeit eines der schönsten Skisprungstadien der Welt zu besichtigen.

Oberstdorfs Gäste haben auch im November - trotz Revision und Umbauarbeiten auf Winterbetrieb die Möglichkeit, die Audi Arena im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Letzmalig am 28. November können Oberstdorfer Gäste mit der Allgäu Walser Premium Card kostenfrei an der Führung teilnehmen. Alle anderen Gäste und Interessierte können ebenfalls zum normalen Preis von 10,- Euro pro Person (9,00 Euro mit Allgäu Walser Card) an der Führung teilnehmen. Start ist jeweils um 14.00 Uhr am Eingang der Arena. Die informative Führung durch eines der schönsten Skisprunganlagen der Welt dauert ca. 1,5 Std.. Für die Führungen ist keine Anmeldung erforderlich und finden garantiert ab einer Teilnehmeranzahl von 1 Person statt.

Weitere Informationen zu unseren Sonderführungen erhalten Sie unter 08322 80 90 332.

am 04.11.2017 von Stefan Weidhaas

Katharina Althaus jubelt über Titel

DM

Die Oberstdorferin ist neue Deutsche Meisterin im Skispringen

Die neue Deutsche Meisterin im Damen-Skispringen kommt aus Oberstdorf. An ihrer Heimschanze setzte sich Katharina Althaus (Skiclub Oberstdorf) mit Weiten von 92,0m / 99,5m und 236,4 Punkten gegen ihre Konkurrentinnen Svenja Würth (SV Baiersbronn; 223,7 P) und Juliane Seyfarth (TSG Ruhla 07; 222,7 P) an die Spitze. Auf den vierten Platz kam die Olympiasiegerin Carina Vogt (SC Degenfeld) vor Ramona Straub und einer weiteren Oberstdorferin, Gianina Ernst. Althaus holte sich nach 2014 und 2015 damit erneut den Titel.

Hochzufrieden strahlte die neue Deutsche Meisterin über ihren Erfolg auf der HS-106 -Schanze. Derzeit gelingt ihr fast jeder Sprung mit einer bewunderswerten Leichtigkeit. Beim Sommer-Grand-Prix in Courchevel zeigte sie mit ihrem Sieg bereits ihre hervorragende Verfassung. „Ich glaube, seitdem ich die Doppelbelastung Schule und Sport hinter mir habe, geht alles viel einfacher“, erklärt die 22-Jährige , die inzwischen beim Zoll-Skiteam angestellt ist, ihre derzeitige Überlegenheit.

Althaus ist damit auch ganz sicher beim Weltcup-Auftakt Anfang Dezember in Lillehammer dabei. „Ebenso wie Svenja Würth, Carina Vogt und Juliane Seyfarth, die sich ihre Startberechtigung durch ihre guten Leistungen im Sommer ebenfalls verdient haben“, so Bundestrainer Andreas Bauer. Die restlichen zwei Plätze werden nach einer internen Ausscheidung ebenfalls in Oberstdorf verteilt. Favoritinnen für die heißbegehrten Tickets sind Gianina Ernst (SCO) und Ramona Straub (SC Langenordnach). Coach Bauer: „Aber auch die übrigen Mädchen haben eine reelle Chance, weil die Anforderungen auf der Großschanze doch noch mal etwas andere sind“. Es gilt also, sich in Oberstdorf auf der HS-140-Schanze zu empfehlen, weil auch in Lillehammer einer der Wettkämpfe auf der Großschanze stattfindet.
Beim Weltcup-Auftakt dabei zu sein, ist in diesem Winter besonders wichtig, denn es geht auch darum, sich frühzeitig die Teilnahme an den Olympischen Spielen zu sichern. "Hier haben wir die Kriterien neu und klar definiert: zweimal unter die besten acht im Weltcup zu springen, sichert das Ticket", erläutert Andreas Bauer. Eine Wild-Card erhält übrigens Anna Rupprecht (SC Degenfeld), die vorjährige Deutsche Meisterin. Nach einer schweren Knieverletzung kommt für die Weltcup-Sechste des Vorjahres die interne Ausscheidung noch zu früh. Erst vor drei Wochen ist die 20-Jährige wieder ins Sprung-Training eingestiegen und die Deutsche Meisterschaft war ihr erster Wettkampf.

Oberstdorf hatte kurzfristig die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft von Klingenthal übernommen, wo es keine vergleichbare Schanze gibt. Von der Großschanze hätten die Frauen jedoch den Regeln folgend, nicht starten dürfen. Skiclub-Vorsitzender Dr.Peter Kruijer erklärte die spontane Bereitschaft der Oberstdorfer, in diesem Fall gern einzuspringen, für selbstverständlich. „ Wir freuen uns immer, wenn wir die deutschen Damen beherbergen dürfen. Unser Team hat das möglich gemacht und die Winterpräparierung ein wenig nach hinten hinausgezogen." Nun werde es jedoch auch Zeit, die Schneefangnetze auf die Schanzen zu bringen und die Anlage winterfest zu machen. Kruijer: "Denn dieser Winter wird für uns lang und schwer“.

Ergebnisliste Deutsche Meisterschaft
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