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Aktuelles
am 20.03.2022

Timi Zajc gewinnt zweites Skifliegen in Oberstdorf

Der Slowene holte sich den Sieg, nachdem er am ersten Wettkampftag bereits Dritter geworden war

Platz 3 am Samstag, Platz 1 am Sonntag: Timi Zajc konnte das mehr als zufriedene Lachen hinter seiner Maske kaum verbergen. Der 21 Jahre alte Slowene steigerte sich am zweiten Tag des Oberstdorfer Skiflug-Weltcups von 400,0 auf 407,9 Punkte. Bereits beim Qualifikationsdurchgang setzte er mit 205,7 Punkte eine Duftmarke. Mit Sprüngen von 211,5 und 232 Metern sicherte er sich den Sieg vor dem Polen Piotr Zyla (401,1 Punkte) und dem Weltcupsieger vom Samstag, Stefan Kraft (AUT, 399,8 Punkte). Der Lokalmatador Karl Geiger vom SC Oberstdorf wurde – wie schon am ersten Skiflugtag – bester Deutscher und belegte mit 375,9 Punkten den neunten Rang, punktgleich mit Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf). Severin Freund (WSV Rastbüchl, Platz 13, 372,4 Punkte), Constantin Schmid (WSV Oberaudorf, Platz 24, 339,1 Punkte) und Stephan Leyhe (SC Willingen, Platz 26, 335,9 Punkte) rundeten aus deutscher Sicht das ordentliche Mannschaftsergebnisse ab. Zum Abschluss einer langen Olympiasaison reisen die Skiflieger nun nach Planica (SLO) weiter, um am kommenden Wochenende noch wichtige Punkte für die Weltcup-Gesamtwertung zu sammeln.

am 20.03.2022

Söder outet sich als Geiger-Fan

Bayerischer Ministerpräsident nimmt am Tag 2 beim Skifliegen die Siegerehrung vor

Zum Abschlusstag des Skiflug-Wochenendes war der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder nach Oberstdorf gereist, um live dabei zu sein und die Siegerehrung für die Besten der „mutigen Männer“ vorzunehmen. Zwar sei er als „Clubberer“ ein eingefleischter Fußball-Anhänger. Aber der Nürnberger, der das Spektakel gespannt verfolgte, outete sich an der Heini-Klopfer-Schanze auch als Fan von Karl Geiger. Der Oberstdorfer hatte ihm allerdings als Neunter nicht die Freude gemacht, auf dem Siegerpodest zu stehen. Wintersport gehöre zu Bayern, betonte Söder vor dem Hintergrund der Olympischen Spiele von Peking. „Da waren die Athletinnen und Athleten aus dem Freistaat so erfolgreich, dass sie in der Medaillenbilanz vor Kanada oder Japan gelegen haben“, meinte er stolz. Zweifel über den Sinn, eine sportliche Großveranstaltung wie das Skifliegen in Zeiten mit Corona und dem Krieg in der Ukraine durchzuführen, zerstreute er: „Wir müssen auch wieder ein Stück Normalität leben.“ Dieses Stück Normalität und Lebensfreude hätten beim Skiflug-Weltcup in Oberstdorf die Organisatoren und die vielen hundert Helfern ermöglicht. „Dafür gebührt ihnen allen ein großer Dank“, so der Ministerpräsident.

am 20.03.2022

Neuer Schanzenrekord in der Qualifikation

Slowene Domen Prevc fliegt auf 242,5 Meter

Zum Auftakt des zweiten Skiflug-Weltcuptags in Oberstdorf gab es in der Qualifikation einen neuen Schanzenrekord. Domen Prevc verbesserte die alte Bestmarke um vier Meter auf 242,5 Meter. Die rund 6500 Zuschauerinnen und Zuschauer jubelten dem 22-Jährigen Slowenen im sonnendurchfluteten Halbrund der Heini-Klopfer-Schanze frenetisch zu. Zweiter der Qualifikation wurde der Vortagessieger Stefan Kraft (AUT). Ebenfalls für ein Ausrufezeichen sorgte der amtierende Vizeweltmeister Timi Zajc (SLO). Sein Flug endete nach 238,5 Metern, der den alten Schanzenrekord somit eingestellt hätte und sich als Dritter qualifizierte. Die Platzierungen der DSV-Springer: Constantin Schmid (11.), Markus Eisenbichler (22.), Severin Freund (29.), Karl Geiger (37.) und Stephan Leyhe (38.).

am 19.03.2022

Der Überflieger von Oberstdorf - Stefan Kraft

Der Österreicher siegt nach der Qualifikation auch am ersten Wettkampftag

Stefan Kraft hat nach der gestrigen Qualifikation auch den ersten Wettkampf im Skifliegen auf der Heini-Klopfer-Schanze in Oberstdorf gewonnen. Vor 8500 Zuschauern setzte er setzte sich mit Weiten von 232 und 207 Metern um 1,7 Punkte knapp gegen Zigar Jelar aus Slowenien durch, der mit Weiten von 232 und 220 Metern auf 411,3 Punkte kam. Landsmann Timi Zajc folgte als Dritter mit 400 Punkten aufs Podest.
Karl Geiger blieb auf seiner Heimschanze als Neunter ein wenig hinter den eigenen Erwartungen zurück. Da aber der Weltcup-Führende Ryoyu Kobayashi (JPN) einen Platz hinter ihm lag, wahrte sich Geiger bei noch drei ausstehenden Wettkämpfen die Chance auf dem Weltcup-Gesamtsieg. Markus Eisenbichler erreichte den 14. Platz. Severin Freund war als 17.mit seinen Sprüngen grundsätzlich ebenso zufrieden wie Andreas Wellinger, der 20. wurde. Constantin Schmid war bereits im ersten Durchgang ausgeschieden.

am 19.03.2022

Richard Freitag beendet seine Karriere

Ein ganz Großer im Skisprungzirkus verabschiedet sich in Oberstdorf

Richard Freitag nutzte das Skiflug-Wochenende an der Heini-Klopfer-Schanze, um sich offiziell von 22 Jahren Leistungssport, davon 14 Jahre im Weltcup, zu verabschieden. Ein großer Einschnitt für den 30-jährigen Sachsen aus Breitenbrunn, dessen Entschluss zum Karriere-Aus zwar schon länger gereift war, aber endgültig Mitte Februar beim Continental-Cup in Brotterode gefallen sei. „Da bin ich rausgefahren und wusste, das war es jetzt. Ich hatte einfach keine Idee mehr“, schilderte der Top-Athlet mit 221 Weltcup-Starts, 23 Podiumsplätzen und acht Siegen auf einer Pressekonferenz am Rande des ersten Wettkampftags im Stillachtal.
Eine Summe von Faktoren habe bei dieser Entscheidung eine Rolle gespielt. Zum einen habe die Leistung nicht mehr gestimmt. Seit mehr als zwei Jahren habe er sich schwergetan, den Anschluss zu halten. „Es ging immer hin und her zwischen Conti-Cup und FIS-Cup, und es ging körperlich immer schwerer“, beschrieb Freitag den Prozess, der letztlich zum Rücktritt führte.
Jedes Ende berge aber auch einen neuen Anfang, so der Sachse, der bei der Vierschanzentournee in Innsbruck 2018 so schwer gestürzt war, dass er als bis dahin Weltcup-Führender die Hoffnung auf einen Sieg begraben musste. Umso erstaunlicher war, dass er anschließend bei der Skiflug-WM in Oberstdorf erneut auf einen Bronze-Rang springen konnte. Der Ort eines seiner größten Erfolge schien deshalb umso passender für den Abschied.
Ob Richard Freitag sich auch aus Oberstdorf verabschieden wird, wo er seit 2017 mit kurzer Unterbrechung seine Wahlheimat hat, ist noch ebenso ungewiss wie seine Zukunft. „Es zeichnen sich verschiedene Wege ab, über die ich aber noch nichts Konkretes sagen kann“, ließ er wissen.

Die größten Erfolge von Richard Freitag:

Olympia:
1 x Silber (mit der Mannschaft 2018 in Pyeongchang/Korea)

Nordische Ski-Weltmeisterschaften:
2 x Gold (mit der Mannschaft 2019 in Seefeld, in der Mixed-Mannschaft 2015 in Falun, 1 x Silber (mit der Mannschaft 2013 in Val di Fiemme) und 1 x Bronze (mit der Mixed-Mannschaft 2013 in Val di Fiemme)

Skiflug-Weltmeisterschaften:
2 x Silber (jeweils mit der Mannschaft 2012 in Vikersund und 2016 am Kulm), 1 x Bronze (im Einzel 2018 in Oberstdorf)

Weltcups:
221 Starts, 23 Podiumsplätzen und acht Siegen (u.a. 2013 beim Skifliegen in Oberstdorf)

am 19.03.2022

Ein großes Zeichen für den Frieden

Peace-Symbol im Aufsprunghang der Skiflugschanze

Während die weltbesten Skispringer vom 18. bis zum 20. März 2022 an der Heini-Klopfer-Skiflugschanze zu Gast sind, kämpfen Menschen im etwa 2.000 Kilometer entfernten Kiew und in der Ukraine gegeneinander. Das Organisationskomitee hat sich deshalb dazu entschieden, ein Zeichen zu setzen und ein Peace-Zeichen aus Tannenreisig in den Aufsprunghang zu stecken.
Gerade in solch turbulenten Zeiten ist es wichtig, gemeinsam ein Zeichen für den Frieden zu setzen – darin sind sich die Organisatoren einig. Mit einem Durchmesser von etwa 8 Metern ist das Peacezeichen aus Tannenreisig von weitem im Aufsprunghang zu sehen.
Florian Stern, Geschäftsführer der SC Oberstdorf Veranstaltungs-GmbH: „Natürlich beschäftigt uns der Ukraine-Russland-Konflikt. Es ist sicherlich surreal, wenige tausend Kilometer entfernt einen Weltcup durchzuführen. Aber die Stärke des Sport ist es, Menschen zu verbinden – egal, wo sie herkommen oder welche Hautfarbe sie haben. Aus diesem Grund möchten wir ein Zeichen der Verbundenheit setzen und so an diejenigen Menschen erinnern, die in diesen Zeiten um ihr Leben kämpfen. Wir sehen uns als große Skifamilie, die zusammenhält und gemeinsam für den weltweiten Frieden einsteht.“
Das Peace-Zeichen wird ab Samstag sowohl im Stadion als auch in den TV-Bildern zu sehen sein.
Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.skifliegen-oberstdorf.com.

am 19.03.2022

Dem SC Oberstdorf was zurückgeben

Ex-Springer Georg Späth trägt als Rennleiter Verantwortung

Georg Späth ist aus dem Skisprungsport in Oberstdorf nicht wegzudenken. Allerdings hat der ehemalige Skispringer die Seiten gewechselt. Nicht als Athlet, sondern als Rennleiter begleitet der 41-Jährige die sportlichen Großereignisse in Oberstdorf wie die Vierschanzentournee oder den Weltcup im Skifliegen. Souverän erledigt der „Schorsch“, wie ihn an der Schanze alle nennen, die Aufgabe, die er vor neun Jahren vom Vorgänger Ralf Schmid übernommen hat, nachdem dieser nur noch als Nachwuchstrainer arbeiten wollte.
Die langen Sprungskier hat Georg Späth schon vor zehn Jahren in die Ecke gestellt. Seine beste Zeit als Aktiver hatte er in den Jahren 2003 bis 2008. Bei den Skiflugweltmeisterschaften in Planica hatte er nach Platz 1 am ersten Tag sogar das Zeug für den Titel – am Ende war es der 4. Rang. Eine Silbermedaille gab es im Mannschaftsspringen auf der Normalschanze bei der Ski-WM 2005 in seinem Heimatort Oberstdorf. Ein Weltcup-Sieg mit der Mannschaft in Willingen (2005) und die Bronzemedaille mit dem deutschen Team bei der Skiflug-WM 2006 vervollständigen die Erfolgsserie. Nach einem Trainingssturz 2008, bei dem er sich einen Kreuzbandriss zuzog, konnte der Oberstdorfer nicht mehr so recht an die früheren Erfolge anknüpfen. Georg Späth absolvierte erfolgreich sein Studium, arbeitet mittlerweile in einer Steuerkanzlei und widmet sich mit ganzem Herzen seiner Frau Nadyn und Sohn Dominic.
Aber die Leidenschaft für seinen Sport blieb. „Dafür habe ich das Skispringen zu lange gemacht“, erzählt er. Seit seinem zehnten Lebensjahr sei er dabei, seine Kindheit habe er als unmittelbarer Nachbar ohnehin im Schatten der Sprungschanze verbracht. Als der Vorsitzender des Skiclubs, Dr. Peter Kruijer, anfragte, ob er sich vorstellen könne, den Posten des Rennleiters zu übernehmen, habe er nicht absagen können. „So kann ich etwas von dem, was ich dem Skiclub zu verdanken habe, zurückgeben“, meint Späth.
Die Seiten zu wechseln, bedeutete für ihn auch, Verantwortung zu übernehmen. „Als Athlet vertraust du darauf, dass die Organisatoren ihre Sache gut machen, du konzentrierst dich auf dich selbst und auf deine Sprünge, alles andere gibst du für den Wettkampf ab“, weiß er aus eigener Erfahrung. Nicht nur die Erfahrung als Athlet wird ihm bei seinem neuen Job helfen, sondern auch das theoretische Wissen. So hat er in Garmisch-Partenkirchen ein Seminar für Technische Delegierte absolviert und eine Kampfrichterausbildung durchlaufen.
Eine Zeit lang hat man ihn auch als Co-Kommentator erlebt, unter anderem für die ARD. Den Kontakt zu den einstigen Springerkollegen wie Severin Freund hat er nie verloren. Und mit Karl Geiger zudem jemanden, der genau wie er in der Sichtweite zur Schanze groß geworden ist. Der Teamkamerad von einst soll als Rennleiter zwar neutral die besten Rahmenbedingungen für alle Springer schaffen. Dass er den Deutschen dabei aber ganz fest die Daumen drückt darüber wird sich niemand wundern.

am 18.03.2022

Kraftvoller Weltcup-Auftakt

Fünf DSV-Springer für den ersten Wettkampftag qualifiziert

Erstmals seit 2019 findet an diesem Wochenende ein Skiflug-Weltcup in Oberstdorf statt. Zum Trainings- und Qualifikationstag am Freitag kamen 3500 Zuschauer an die Heini-Klopfer-Schanze. Der Österreicher Stefan Kraft gewann die Qualifikation mit 230,7 Punkten. Zweiter wurde der Slowene Anze Lanisek, Teamweltmeister von 2022, mit 219,4 Punkten vor Bendik Jakobsen Heggli (NOR, 215,9). Lokalmatador Karl Geiger belegte mit 214,5 Punkten Rang Vier, 0,5 Punkte vor dem amtierenden Einzel-Weltmeister Marius Lindvik (Norwegen).

Außerdem qualifizierten sich folgende DSV-Springer für das Weltcup-Springen am Samstag und Sonntag (jeweils 16 Uhr/ZDF): 12. Andreas Wellinger (SC Ruhpolding, 203,9), 14. Constantin Schmid (WSV Oberaudorf, 203,5), 26. Severin Freund (WSV Rastbüchl, 191,8) und 36. Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf, 187,5).

am 18.03.2022

Kurzinterview

Der Weltcupführende Ryoyu Kobayashi (JPN)

Wie und wo haben Sie sich im Laufe dieser Woche nach der Weltmeisterschaft erholt?


Kobayashi: "Ich war froh, dass in Europa ein Wettkampf war. Danach habe ich mich gut erholen und auf diesen Wettkampf vorbereiten können.
"

Bei den Skiflug-Weltmeisterschaften vergangenes Wochenende belegten Sie im Einzel Platz 13, mit der Mannschaft Rang 6. Wie sehr enttäuschend war das Abschneiden für Sie?


Kobayashi: "Darüber habe ich mich wirklich sehr geärgert.
"

Mit welchen Erwartungen sind Sie nach Oberstdorf gereist?
Kobayashi: "Ich möchte mit Freude springen und es genießen.
"

Hier geht es auch um den Gesamtweltcup. Ihr größter Konkurrent, Karl Geiger, ist hier zu Hause. Ist das ein Vor- oder Nachteil für Sie?

Kobayashi: "Ich denke, es ist ein Vorteil, dass ich hier schon einmal auf dieser Anlage gesprungen bin.
"

Seit dem ersten Weltcup-Wochenende am 20. November waren Sie nicht mehr zu Hause. Das sind nun 120 Tage. Wie sehr vermissen Sie Ihre Heimat und Ihre Familie?

Kobayashi: "Da ich voll im Modus bin, vermisse ich sie eigentlich nicht."


Nächstes Wochenende geht die Saison zu Ende. Was werden Sie tun, wenn Sie wieder in Japan sind?

Kobayashi: "Ich möchte möglichst schnell nach Hause."

am 18.03.2022

Der "Schattenmann" von Kobayashi

Evangelischer Pfarrer Markus Neitzel übersetzt für die japanischen Skispringer

Neben den japanischen Skispringern ist ein Deutscher unerwartet häufig in den TV-Übertragungen zu sehen, der nicht zur Weltelite der Wintersportler gehört. Wenn Ryoyo Kobayashi nach einem Sieg den Medienvertretern Rede und Antwort steht, ist Markus Neitzel stets sein Schattenmann. Der 63-Jährige aus Schopfheim im Schwarzwald ist einer der wenigen freiwilligen Helfer, der perfekt japanisch kann und deshalb begehrter Dolmetscher ist.
Von 1987 bis 2000 war der evangelischer Pfarrer mit seiner Frau Conny auf Einladung der Kirche in verschiedenen Städten Japans, um dort neue Gemeinden aufzubauen. Vor der eigentlichen Missionsarbeit musste er ein zweijähriges Vollzeitstudium absolvieren, sich durch über 2000 chinesische und zusätzliche japanische Schriftzeichen quälen. In Städten wie Sapporo und Eniwa baute er die Gemeindearbeit auf, versetzte sich tief in die fernöstliche Kultur, wobei ihm die sensible Aufgabe als Seelsorger sehr half.
Vor 22 Jahren kehrte Markus Neitzel mit seiner Familie, die um drei Kinder gewachsen war, nach Deutschland zurück. Hessen wurde zur neuen Heimat, wo Neitzel zehn Jahre lang fünf deutsche und zwei japanische Kirchengemeinden in Frankfurt/Main und Mannheim betreute.
Seinen ersten Kontakt zu den japanischen Skispringern knüpfte er 2001, als er am Frankfurter Flughafen im Nebenjob im Check-in arbeitete. Dort traf er Noriaki Kasai, Masahiko Harada und Nationaltrainer Hideharu Miyahira, der damals selbst noch aktiver Skispringer war und half ihnen damals schon weiter. Zum Job als Dolmetscher verhalf dem Pfarrer ein Zufall. 2013 war er als Zuschauer beim Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten. Damals wollten die Medienvertreter allesamt Interviews von Kasai und Takanashi, die den Teamwettbewerb gewonnen hatten. Da meldete sich Markus Neitzel und half bei Siegerehrung sowie Pressekonferenz mit seinen Übersetzungen.
Und hatte fortan einen neuen Job. 2017 in Lahti und 2019 in Seefeld begleitete er die Japaner bei den Weltmeisterschaften und ist seither der Mann an Kobayashi Seite. Der derzeitige Weltcup-Führende hat Vertrauen gefasst zu seinem deutschen Übersetzer. Neitzel widerspricht übrigens Vermutungen, dass die Japaner sich gern auf mangelnden Englischkenntnissen ausruhen, um dem Interviewrummel aus dem Weg zu gehen. „Es ist kulturell bedingt, dass die Japaner alles perfekt erledigen wollen. Das bedeutet dann lieber gar nicht reden, als Fehler zu machen“.

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