Aktuelles
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am 15.10.2019

Vorverkauf der Einzeltickets für die Vierschanzentournee startet

Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf

Ab Montag, 21. Oktober sind auch Einzeltickets verfügbar

Bereits seit 02. September ist der 2-Tages-Pass für den Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf im Vorverkauf erhältlich. Nun beginnt am Montag, 21. Oktober auch der Verkauf für die begehrten Einzeltickets.

Über den Print@home Ticketservice können Sie sich bequem ihr Ticket von zu Hause ausdrucken und in wenigen Wochen live im Stadion mitfiebern. Unter www.arena-ticket-allgaeu.de finden Sie alle Informationen rund um den Ticketverkauf.

Auch für die weiteren Weltcups (FIS Langlauf Weltcup, FIS Weltcup Nordische Kombination, FIS Weltcup Skispringen Damen) in Oberstdorf läuft der Vorverkauf bereits auf Hochtouren.

am 23.09.2019

Stora Enso zum dritten Mal Presenting Sponsor für die FIS Nordische Ski-WM

Logo FIS Nordische Ski-WM 2021

Der führende globale Anbieter erneuerbarer Lösungen soll 2021 in Oberstdorf Nachhaltigkeit sicherstellen

Stora Enso wird auch 2021 wieder als Presenting Sponsor für die FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften vom 23. Februar bis 7. März 2021 in Oberstdorf agieren. Der Vertrag zwischen Stora Enso und Infront, dem exklusiven Medien- und Marketingpartner für die Veranstaltung des Internationalen Ski-Verbandes (FIS), wurde durch die TRIDEM Sports AG vermittelt.

Stora Enso, ein auf erneuerbare und wiederverwertbare Lösungen spezialisiertes Unternehmen, legt den Fokus darauf, die Nachhaltigkeit des alle zwei Jahre ausgetragenen Wettbewerbs sicherzustellen. Stora Enso wird die Bemühungen des örtlichen Organisationskomitees für den Umweltschutz und eine umsichtige Ressourcennutzung unterstützen.

Bereits zum vierten Mal tritt Stora Enso damit als Sponsor einer FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaft auf: zuletzt in seiner Funktion als Presenting Sponsor der WM in Seefeld, Österreich, Anfang dieses Jahres sowie zuvor 2017 in Lahti, Finnland. Bei der WM 2015 in Falun, Schweden fungierte das Unternehmen noch als offizieller Hauptsponsor.

Der Name des in Helsinki, Finnland, ansässigen Unternehmens wird im offiziellen Logo und Titel der Veranstaltung zu lesen sein. Auch die Leibchen der Athleten erhalten ein Branding.

Für alle Installationen der Veranstaltung wie etwa die Starttore und Interviewbereiche werden nachwachsende und wiederverwertbare Rohstoffe auf Holzbasis verwendet.

Bei der WM 2019 in Seefeld war Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. So wurden mehr als 5.000 kleine Baumsetzlinge und andere erneuerbare Giveaways während der Veranstaltung an die Besucher verteilt. Darüber hinaus baute Stora Enso einen „Eco Pavilion“, der zu großen Teilen aus Holz besteht. Das Gebäude wurde während der Veranstaltung von den Gästen genutzt und nach der Weltmeisterschaft an den lokalen Tennisverein übergeben.

Michael Witta, Senior Director of Winter Sports bei Infront, dazu: „Nachhaltigkeit ist zu einem wichtigen Bestandteil der FIS Nordischen Skiweltmeisterschaften geworden, und Stora Enso war eine treibende Kraft im Rahmen dieser Bemühungen. Die Werte des Unternehmens stehen im Einklang mit dem für Oberstdorf gesetzten Ziel, die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering zu halten. Wir freuen uns auf unsere erneute Zusammenarbeit.“

Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV) und Vorsitzender des Organisationskomitees für die WM 2021 in Oberstdorf, erklärte: „Eine nachhaltige FIS Nordische Skiweltmeisterschaft 2021 sicherzustellen steht für uns als Veranstalter ganz oben auf der Prioritätenliste. Durch einen Partner wie Stora Enso, dessen erfahrene Spezialisten mit der Arbeitsweise bei Weltmeisterschaften vertraut sind, können wir dieses Ziel leichter erreichen.“

Sarah Lewis, Generalsekretärin der FIS, weiter: „Unsere Zusammenarbeit mit Stora Enso bei früheren Meisterschaften war überaus positiv. Wir freuen uns, auf die von Stora Enso entwickelten Nachhaltigkeitsinitiativen aufbauen zu können. Die FIS ist bestrebt, gemeinsam mit dem Organisationskomitee, dem DSV und Infront die Fortsetzung der bisherigen Errungenschaften zu unterstützen.“

Karl-Henrik Sundström, CEO von Stora Enso: „Wir freuen uns, dass wir zum dritten Mal Presenting Sponsor für die FIS Nordische Ski-WM sind. Nachhaltigkeit stellt in der zirkulären Bioökonomie, in der wir tätig sind, den Kern unseres Geschäfts dar. Unsere Produkte ersetzen Produkte auf fossiler Basis, wie etwa Kunststoffe, und wir sind stolz, mit unseren nachwachsenden Rohstoffen auf Holzbasis zu einer nachhaltigen Veranstaltung beizutragen. Das Sponsoring der Meisterschaft ist für uns etwas ganz Natürliches, da Wälder, die Austragungsort der meisten Wettkämpfe sind, die Quelle und der Kern unserer Wirtschaft und Wertschöpfungskette sind.“

Über Stora Enso

Stora Enso ist ein führender globaler Anbieter erneuerbarer Lösungen in den Bereichen Verpackung, Biomaterialien, Holzkonstruktionen und Papier auf den Weltmärkten. Zu den Kunden des Unternehmens zählen Verlage, Einzelhändler, Markeninhaber, Druck- und Kartonhersteller, Druckereien, Händler, Verarbeiter und Schreinereien sowie Bauunternehmen. Das Ziel von Stora Enso besteht darin, fossile Materialien durch innovative neue Produkte und Dienstleistungen zu ersetzen, die auf Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen basieren. Die Gruppe beschäftigt rund 26.000 Mitarbeiter in 30 verschiedenen Ländern.

am 06.08.2019

Ticketverkauf für die Winterhighlights in Oberstdorf beginnt am 02. September!

Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf

Mit dem Auftaktspringen der 68. Vierschanzentournee, dem „Nordic Weekend“ bestehend aus einem Weltcup Nordische Kombination sowie Langlauf und dem FIS Weltcup Skifliegen stehen auch in diesem Winter wieder hochkarätige Sportveranstaltungen im Allgäu auf dem Programm.

Der traditionelle Auftakt der Vierschanzentournee wird auch in diesem Jahr in der Audi Arena für ein „volles Haus“ sorgen und erneut zehntausende Zuschauer in seinen Bann ziehen. Die Auftaktveranstaltung in Oberstdorf findet in diesem Jahr am 28./29. Dezember 2019 unter dem Schattenberg statt.
Das „Nordic Weekend“ (24. – 26.01.2020) mit jeweils einem Doppel-Weltcup in der Nordischen Kombination sowie der LangläuferInnen verspricht gleich doppelt Spannung, sind es doch auch die Testwettkämpfe auf den neuen Loipen im Langlaufstadion Ried für die WM 2021.
Den Abschluss bilden wieder die Skisprung Damen bei ihrem Weltcup auf der Großschanze in der Audi Arena vom 31.01. – 02.02.2020.

Der Ticket-Vorverkauf für alle Winterhighlight-Veranstaltungen im Allgäu beginnt am 02. September. Für die Vierschanzentournee sind zunächst nur die 2-Tages-Pässe im Verkauf, Einzeltickets sind dann ab 21. Oktober erhältlich.
Für das Nordic Weekend (FIS Weltcup Nordische Kombination + FIS Weltcup Langlauf und den FIS Weltcup der Damen im Skispringen können alle Kategorien, auch die begehrten Einzel-Tickets, bereits ab 02. September erworben werden.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter www.arena-ticket-allgaue.de.

am 03.06.2019

Sportstättenbau für die NWM 2021 im Plan

Baumaßnahme Audi Arena

So sportlich wie der Zeitplan für das Bauprogramm zu den FIS Nordische Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu ist, gehen auch die Arbeiten voran. Sowohl an den Sprungschanzen der Audi Arena als auch im Langlaufzentrum gilt es die Anlagen bis zum Winterbeginn fertig zu stellen.

Obwohl bis zur Fertigstellung noch viel zu tun ist, liegen die Arbeiten aktuell voll im Plan. In der Audi Arena wurde bereits mit den Hangsicherungsmaßnahmen für die Athletenunterführung sowie mit dem Aushub für den neuen Athletenbereich oberhalb der Schanzenanlage begonnen. Zudem werden an der HS 137 mithilfe eines Schreitbaggers derzeit die Banden erneuert. Die neu zu errichtenden Kleinschanzen HS 25 und HS 42 wurden bereits gänzlich zurückgebaut.

Im Langlaufzentrum wurde der bestehende Schneiteich inzwischen komplett mit Kiesmaterial aus dem neu ausgehobenen Schneiteich verfüllt. Die ersten Fundamente und Stützwände für die Funktionsgebäude konnten bereits errichtet und die Ver- sowie Entsorgungsleitungen verlegt werden. Als erste Ausgleichsmaßnahme wurden entlang der Rollerbahn im Riedwald fast 90 Wurzelstöcke nach Vorgabe der Umweltbaubegleitung verteilt. Sie bieten zukünftig vielen Tieren Unterschlupf. In speziell angelegten Teichen haben die Amphibien trotz Baumaßnahmen eine Laichmöglichkeit erhalten und diese sehr gut angenommen.

Im Zuge der Baumaßnahmen verbessern sich sowohl das touristische Angebot Oberstdorfs als auch die Bedingungen für den Nachwuchs-, Hobby- und Leistungssport im Ort maßgeblich. Während die Schanzenanlage eine beliebte Sehenswürdigkeit für die Gäste darstellt, kann das Langlaufzentrum von den Urlaubern im Winter wie im Sommer auch selbst intensiv genutzt werden. Die ehemaligen brach liegenden Kiesflächen werden zukünftig durch Schotterrasen und Grünstreifen landschaftlich attraktiver gestaltet. Mit dem neuen, naturnah angelegten Speicherteich wird das Gelände zu einem Naherholungsgebiet aufgewertet und kommt so den Einheimischen und Gästen gleichermaßen zugute. Die Maßnahmen stärken nicht nur die Alleinstellungsmerkmale von Oberstdorf nachhaltig, sondern sichern auch den Status eines Bundesstützpunktes
Ski Nordisch sowie die Austragung der Vierschanzentournee und damit umfangreiche in diesem Zusammenhang stehende Umsätze im Ort langfristig ab.

Auch im Bereich Beschäftigung sorgen die Maßnahmen für die Absicherung zahlreicher Arbeitsplätze im Ort, die ohne eine Aufwertung der Anlagen nicht gegeben wäre. Vereinzelt werden sogar neue Stellen geschaffen. Zudem werden nach Möglichkeit lokale Unternehmen bei Veranstaltungen mit eventbezogenen Dienstleistungen beauftragt, was ebenfalls Arbeitsplätze vor Ort sichert und die lokale Wertschöpfung steigert. Zudem ist im Zuge der umfangreichen Investitionen mit einer allgemeinen Verbesserung des Investitionsklimas in der lokalen und regionalen Privatwirtschaft zu rechnen. Erste Positivbeispiele hierfür sind die Modernisierung der „Sportalp“ an den Schanzen oder auch die neu gewonnenen privatwirtschaftlichen Investoren für die weitere Modernisierung der Oberstdorfer Bergbahnen.

Pressemitteilung Markt Oberstdorf

am 07.03.2019

Großer Empfang für die WM-Helden von Seefeld, Are und Lahti

3000 begeisterte Skisportfans applaudieren

Wer erinnert sich nicht an die Bilder von Seefeld, an einen jubelnden Karl Geiger, der sich so sehr für den Mannschaftskollegen Markus Eisenbichler freute, obwohl der ihn gerade von seinem Goldplatz geschubst hatte. Oder an die gespannte Miene von Katharina Althaus, die aufgeregt auf das Ergebnis wartete, das so knapp war und ihr nach Maren Lundby dann um 0,5 Punkte zurück den Silberplatz einbrachte. Sternstunden des Wintersports waren das und eine perfekte Werbung für die Nordische Skiweltmeisterschaft, die 2021 im Heimatort der beiden erfolgreichen Oberstdorfer stattfindet.

Einen entsprechend begeisterten Empfang boten über 3000 Menschen im Nordic Park von Oberstdorf den Helden (einige mussten krankheits- oder terminbedingt absagen) von Seefeld, Are und Lahti. Ob bei den Juniorenwettkämpfen in Finnland, bei den alpinen Rennen in Schweden oder zum Schluss bei der Nordischen Ski-WM in nahen Tirol – Allgäuer Wintersportler waren überall dabei und hatten sich bei ihren Wettkämpfen stark und ungeheuer sympathisch als Botschafter für ihren Sport präsentiert.

Einen wahren Medaillenregen hatte es vor allem bei den Nordischen Weltmeisterschaften in Seefeld gegeben und die Oberstdorfer Athleten waren mit achtmal Gold und Silber zurückgekehrt. Entsprechend stolz waren Bürgermeister Laurent Mies, Skiclub-Vorsitzender Dr. Peter Kruijer und der Präsident des Eissportclub Oberstdorf, Harald Löffler auf die erfolgreichen Botschafter des Wintersports. Dreimal Edelmetall brachten Katharina Althaus und Karl Geiger heim, die nicht nur zwei Goldmedaillen mit der Mannschaft und im Mixed-Team geholt hatten, sondern auch noch je eine Silbermedaille im Einzelspringen. Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger strahlten über ihre Silbermedaille, die sie in der Staffel der Nordischen Kombinierer erkämpft hatten. Juliane Seyfarth, die am Stützpunkt in Oberstdorf trainiert, zeigte sich ebenfalls mit zweimal Gold (Mixed Team und Teamspringen) glänzend. Richard Freitag, ebenfalls im Team-Springen mit Gold in seine Wahlheimat Oberstdorf zurückgekehrt, musste den Empfang krankheitsbedingt absagen.

Vom Publikum feiern lassen durften sich nicht nur die Medaillengewinner der Junioren-Weltmeisterschaft Julian Schmid, Agnes Reisch und Philipp Raimund. Auch die Langläufer Florian Notz, Sebastian Eisenlauer, Janosch Brugger, Laura Gimmler, Pia Fink und Katharina Hennig genossen ebenso die Begeisterung des Publikums wie Manuel Schmid und Meike Pfister, die die Fahne der alpinen Skistars hochhielten.

Die Erfolgstrainer der deutschen Skispringerinnen Andreas Bauer und Kai Bracht fehlten bei dem Empfang ebenso wenig wie Eiskunstläuferin Nicole Schott. Die hat ihren großen Auftritt jedoch erst noch vor sich: Sie wird bei den Weltmeisterschaften im Eiskunstlaufen Mitte März in Japan am Start sein.

Neben dem Bad in der Menge, viel Applaus und einem bunten Feuerwerk erhielten die Athleten aus den Händen von SCO-Präsidenten Dr. Peter Kruijer und Bürgermeister Laurent Mies Blumen, Geschenkgutscheine und kuschelige Fleecedecken mit dem Oberstdorf-Wappen. Der Eintrag ins Goldene Buch der Marktgemeinde beim Stehempfang im Oberstdorf Haus durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Fotos: Dominik Berchtold

am 16.02.2019

Winzige Windböe verhindert Heimsieg von Althaus

Siegerehrung Skisprung-Weltcup 16.02.2019

Beim ersten von zwei Weltcups triumphiert Norwegerin Lundby mit einem Vorsprung von 0,4 Punkten vor der Lokalmatadorin

Nicht um einen Wimpernschlag, sondern um einen Hauch Rückenwind weniger hat Skispringerin Katharina Althaus vom Skiclub Oberstdorf ihren ersten Heimsieg bei einem Weltcup verpasst. Die 22-jährige Silbermedaillengewinnerin von Pyeongchang musste sich – ebenso wie bei Olympia und der gestrigen Qualifikation– nur ihrer Dauerrivalin Maren Lundby aus Norwegen geschlagen geben. Die Winzigkeit von 0,4 Punkten (oder umgerechnet 22 Zentimeter) entschied zugunsten der Gesamtweltcupführenden, die konstant auf 126 und 125,5 Metern sprang. Während Althaus als Führende nach dem ersten Durchgang (124,5 Meter) im zweiten die Tagesbestweite von 128 Meter erzielte, rechneten nicht nur die 2300 Zuschauer in der Oberstdorfer Audi Arena mit einem Triumph von Althaus, sondern die Athleten selbst auch. „Als ich über die grüne Linie gesegelt bin, dachte ich schon, dass es reicht“, sagte Althaus. Doch wie DSV-Bundestrainer Andreas Bauer aufklärte, war es eine kleine Windböe am Schanzentisch, die diesen extrem spannenden Wettkampf zugunsten von Lundby entschied. Althaus bekam 6,1 Windpunkte, die Norwegerin dagegen 12,9 Punkte. Etwas überraschend auf Rang drei landete die Slowenin Ursa Bogataj mit Sprüngen auf 114,5 und 120,5 Meter. Die Seriensiegerin von Oberstdorf, Sara Takanashi aus Japan, ging nach sechs ersten Plätzen in Folge diesmal als Vierte leer aus.
Althaus war über ihren ersten Podestplatz in ihrem Wohnzimmer dennoch sehr glücklich: „Ich sehe, dass ich in einer super Form bin und werde morgen nochmal richtig Gas geben.“
Erfreulich aus deutscher Sicht: In den Top Ten landeten neben Althaus auch noch Juliane Seyfarth (6.), Carina Vogt (8.) und Ramona Straub (9.). Svenja Würth hat sich mit Platz 22 nicht für ein Last-Minute-Ticket für die WM in Seefeld empfohlen, Anna Rupprecht, die als 24. ebenso hinter den Erwartungen blieb, hat im bisherigen Saisonverlauf die besseren Platzierungen für sich verbucht. Weltcup-Punkte sammelten auch Agnes Reisch aus Missen-Wilhams und erstmals auch Selina Freitag auf den Rängen 25 und 28. Beide trainieren am Stützpunkt Oberstdorf.

am 16.02.2019

Stimmen nach dem ersten Wettbewerb

Katharina Althaus (SC Oberstdorf)

Katharina Althaus zufrieden mit ihrer Leistung beim Heimweltcup

Maren Lundby , (1. Platz, Norwegen):
„Das war ein knapper Wettbewerb, Katharina sitzt mir immer im Nacken. Sie ist so stark und für sie ist es schade, dass sie auf ihrer Heimschanze nicht gewonnen hat. Der Sieg so kurz vor Seefeld ist nochmal wichtig fürs Selbstbewusstsein. Ich geh jetzt mit einem guten Gefühl zur WM. Aber wir fliegen erst noch einmal nach Hause. Dort wird eine Woche trainiert und dann geht es nach Seefeld.“

Katharina Althaus, (2. Platz, Skiclub Oberstdorf):
„Ein Heimsieg wäre die Krönung gewesen. Ich freue mich aber auch über den zweiten Platz. Es ist schon etwas Besonderes, wenn du als Letzte auf der Heimschanze oben hockst und das halbe Dorf, die Familie und der Freund zuschaut. Es war knapp und irgendwann werden wir heute nochmal gucken, woran es gelegen hat. Aber wir sollten nicht auf hohem Niveau meckern. Ich hatte einen wirklich guten Sprung. Jetzt geht es ins Hotel, ein bisschen was essen, dann Videoanalyse und dann das Ganze ruhig ausklingen lassen. Morgen ist ein neuer Tag. Ich fühl mich richtig gut und habe eine gute Form, erstmal für den zweiten Heimweltcup und dann für Seefeld“

Ursa Bogataj (3. Platz, Slowenien):
„Ich bin sehr glücklich über das zweite Weltcup-Podest nach dem 3. Platz in Ljubno. Maren und Katharina sind die einfach die Besten. Aber ich bin auch in guter Form, so wie unser ganzes Team. Die Zuschauer in Oberstdorf sind so toll und ich habe mich fast so gefühlt wie zuhause in Ljubno. Letztes Jahr bin ich hier in Oberstdorf schon auf den 5. Platz gesprungen, da allerdings auf der Normalschanze. Dass es auf der großen Schanze auch so gut klappt, habe ich nicht erwartet.“

Agnes Reisch (25. Platz , WSV Isny):
„Das war mein erster Weltcup-Einsatz seit dem vergangenen Jahr in Oberstdorf. Meine Leistung war relativ gut, vor allem im Training lief es. Im Wettkampf habe ich dann etwas zu viel gewollt. Ich hatte gehofft, unter die 30 zu kommen, darum bin ich sehr zufrieden. Für Seefeld wird es ein bisschen eng, Svenja Würth ist stark und Anna Rupprecht auch besser als ich. Ich würde mich freuen über ein paar Starts im Weltcup und wenn das nichts wird, kann ich ein bisschen mehr lernen für mein Abitur.“

DSV-Bundestrainer Andreas Bauer:
Über Carina Vogt (8.Platz/SV Degenfeld): „Carina wollte heute zu viel. Sie hat im Training gute Sprünge gezeigt und wollte danach das Quäntchen mehr. Sie muss eine Spur geduldiger werden, dann passiert auch wieder ein Podest. Der Abstand zu Maren und Katharina war heute zu groß, aber auf den 3. Platz hin war alles möglich.
Über Katharina Althaus (2. Platz/SC Oberstdorf): „Für Katharina freut es mich, dass sie vor dieser Kulisse diese Leistung gebracht hat. Sie hat sich nach der Silbermedaille im letzten Jahr noch positiver weiterentwickelt. Ihre Persönlichkeit ist gewachsen. In den Qualis von Hinzenbach und Ljubno hat sie gezeigt, dass sie Maren absolut ebenbürtig ist. Eine Woche vor Beginn der WM ist sie in absoluter Topform.
Über Ramona Straub (9.Platz/SC Langenordnach): Von Ramona bin ich total positiv überrascht, wenn man den ersten Sprung betrachtet. Was sie drauf hat, ist unglaublich, nur das Ganze ist noch nicht so filigran und ausgereift. Da haut sie einen raus und kann dann nichts mit dieser Höhe und Weite anfangen.
Über Juliane Seyfarth (6. Platz /WSC Ruhla 07): Juliane ist heute unter Wert geschlagen. Ihre Sprünge waren nicht ganz so sauber. Sie ist nicht die beste Abspringerin, aber fliegen kann sie.
Über Perspektiven für Seefeld: Wir legen nächste Woche in Oberstdorf noch zwei Trainingstage ein. Das gute Gefühl, auch bei Katharina Althaus, muss erhalten werden. In Seefeld könnte es einen heißen Kampf geben. Aber nicht nur Katharina und Maren sind dabei. Auch Daniela Iraschko-Stolz kommt sicher strak zurück. Und Sara Takanashi will sicher auch endlich mal bei einer WM etwas gewinnen.

am 16.02.2019

Doppelsieg für Clemens Aigner

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Zweiter Continental Cup bringt auch Pius Paschke wieder einen Platz auf dem Podest

Doppelsieg für Clemens Aigner. Auch den zweiten Wettkampf in Continental-Cup in der Audi Arena gewann der Österreicher. Der 26-Jährige, der schon gestern ganz oben auf dem Podest stand, setzte sich mit Weiten von 131,5 m und 133,0 m (300,5 P) gegen den Slowenen Tilen Bartol (135,5 m/132,0 m, 298,0 P) und den Deutschen Pius Paschke (130,5 m/129,0 m; 295,9 P) durch. Bereits im ersten Durchgang hatte das Spitzentrio einen soliden Abstand gegenüber den nächstfolgenden Justin Rok (SLO) und Robin Pedersen (NOR).
Fast hundert eiserne Zuschauer hatten nach dem Weltcupspringen der Frauen in der Audi Arena ausgeharrt, um auch beim „Zweitliga“-Wettkampf der Männer mit zu fiebern. Sie erlebten an diesem klaren, kalten Winterabend viele gute Leistungen, eine längere Unterbrechung nach dem Sturz des Japaners Yuken Iwasa und schließlich den neuerlichen Sieg von Clemens Aigner.
Sechs Deutsche waren in diesem Wettbewerb an den Start gegangen. Bis auf Luca Roth (SV Meßstetten) hatten alle DSV-Athleten den Finaldurchgang erreicht. Ihr Bester war heute Pius Paschke (WSV Kiefersfelden), der in Oberstdorf lang gelebt und trainiert hat und gestern bereits als Dritter auf dem Podium gestanden hatte.
Die weiteren deutschen Platzierungen: Moritz Baer (8. Platz, SF Gmund-Dürnbach); Felix Hoffmann (Platz 12; SWV Goldlauter), Justin Lisso (24. Platz; WSV Schmiedefeld); Philipp Raimund ( 25. Platz, SC Oberstdorf).

am 03.02.2019

Stimmen nach dem 3. Wettkampftag

Siegerehrung Sonntag

Klimov: "Der schönste Geburtstag meines Lebens!"

KAMIL STOCH (Platz 1, Polen):
„Das Gefühl fürs Fliegen war heute gut. Die Bedingungen waren schwierig und wir mussten vorsichtig sein, aber die Anlage war sehr gut präpariert. Ich war sehr zufrieden. Diese Schanze liebe ich, weil sie ein besonderes Profil hat, weil du hier das Fliegen genießen kannst und das Publikum gut siehst und hörst.
Kobayashi ist in fantastischer Form, aber für mich geht es nicht darum, ihn zu schlagen, sondern auf meine eigene Leistung zu schauen. Es gibt in der nächsten Zeit noch ein paar schöne Wettkämpfe.“

EVGENY KLIMOV (Platz 2, Russland):
„Nach dem 23. und dem 29. Platz an den Vortagen bin ich an meinem Geburtstag sehr glücklich über den zweiten Platz heute. Das ist der schönste Geburtstag in meinem Leben. Vor vier Jahren bin ich von der Nordischen Kombination zu den Spezialspringern gewechselt. Diese Entscheidung wurde damals in Abstimmung mit den Trainern beider Disziplinen getroffen. Es war harte Arbeit, aber der richtige Weg, auf dem ich mich Stück für Stück voran gearbeitet habe. Dieser zweite Platz ist wieder ein guter Schritt in Richtung Weltmeisterschaft.“

DAWID KUBACKI (Platz 3, Polen):
„ Gestern ist es nicht so gut gelaufen. Ich habe meine Beine gespürt nach dem harten ersten Tag. Aber dieser eine Aussetzer macht nichts, darüber werde ich nicht jammern, sondern weitermachen. Der dritte Platz heute hat gezeigt, dass es gut weiter geht. Mein erster Sieg in Predazzo war sehr gut und dafür habe ich lang gearbeitet. Er war die Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Nun heißt es, sich nicht drauf auszuruhen, sondern nach vorn schauen. Ein großer Dank gilt unseren vielen polnischen Fans, die überall mit hinreisen und uns großartig unterstützen. Auch hier in Oberstdorf.“

MARKUS EISENBICHLER (TSV Siegsdorf/10.):
„Ich glaube, die Möglichkeiten wären schon da gewesen. Beim zweiten hätte ich eigentlich die Möglichkeit gehabt. Ich merke einfach, dass die Luft raus ist. Die letzten zwei Tage haben total geschlaucht, wir tun uns extrem schwer. Auch das lange Warten heute bei der Quali, wenn man nicht weiß was los ist, hat auch nicht geholfen. Rundrum bin ich aber eigentlich echt zufrieden. Ich bin heute noch mal Zehnter geworden, das ist auch nicht so schlecht. Natürlich wäre heute mehr drin gewesen, aber ich bin einfach ein bisschen durch, und fertig. Ich bin froh, wenn ich heim komme und ein bisschen Ruhe habe.

Mein allgemeines Fazit für dieses Wochenende lautet kurz und knapp: sehr gut!

Ich muss noch mit den Trainern reden, aber ich würde sehr gerne Lahti auslassen. Ich möchte lieber zu Hause trainieren, und mich erholen und dann in Willingen wieder angreifen und noch mal reinkommen.

Es war in den letzten Wochen schon sehr viel, ich habe ein bisschen das Selbstvertrauen verloren. Ich konnte das alles von den letzten Wochen auch nicht richtig verarbeiten, war alles Schlag auf Schlag gehen. Dann kann man schon mal den Fokus verlieren. Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden wie es gelaufen ist und muss mich jetzt einfach erst mal erholen.

Beim Skispringen geht es ganz schnell mal bergauf oder bergab. Bei uns ist im Moment im Team der Wurm drin, ich weiß auch nicht warum."

Bundestrainer Werner Schuster:
" Wenn du beim Skifliegen zu lang hinterher läufst, verlierst du das Zutrauen. Es ist sehr schwierig, bei 100 km/h einzugreifen. Das war deutlich unter dem Niveau, was die Jungs springen können, und was wir uns erwarten.

Grundsätzlich ist es aber speziell mit Markus deutlich besser gelaufen als ich es gedacht hatte. Es waren ein paar fantastische Flüge dabei. Aber bei den anderen ist es einfach so, bei ihnen passen Kleinigkeiten nicht, und je länger du auf dieser Schanze hier bist, um so verkrampfter bist du. Und deswegen war es natürlich weit weg von dem Leistungsniveau, das die Jungs wirklich drauf haben.

Anders wäre es mir natürlich schon lieber gewesen. Man sieht hier, die Polen sind sehr sauber gesprungen, kommen auch als starke Mannschaft. Die Norweger waren als Team vielleicht nicht ganz so gut, aber mit Tande hatten sie schon einen guten, auch die Österreicher haben einen Auftrieb, also leicht wird es nicht für uns.

Es wird schon hoher Anstrengung bedürfen und großer Konzentration, um in den nächsten zwei Wochen einen Schritt nach vorne machen zu können. Wir werden versuchen, es zu analysieren und zu steuern. Die Zeit ist knapp. Lahti kommt jetzt grad recht. Das ist eine Schanze, die die Jungs gut kennen und wo auch jemand wie Richard Freitag wieder einen Schritt nach vorne machen kann. Das ist die Hoffnung, aber leicht ist es nicht."

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am 03.02.2019

Polnischer Jubeltag in Oberstdorf

Siegerehrung Sonntag

Kamil Stoch jubelt beim dritten Einzelfliegen. Weitere drei Landsmänner unter den Top 6. Russe Klimov beschenkt sich zu seinem 25. Geburtstag mit Platz zwei. Walter Hofer lobt die Oberstdorfer Helfer

Das war ein starker Skiflugtag für die Polen. Kamil Stoch feierte seinen ersten Saisonsieg und Teamkollege Dawid Kubacki flog nach seinem 2. Platz am Freitag zwei Tage später erneut aufs Podium. Rang 3 für ihn , Piotr Zyla als Vierter und Jakub Wolny (6) machten den Erfolg der polnischen Mannschaft perfekt. Eingepackt in das Polen-Paket, holte Evgeny Klimov RUS) sich an seinem 25. Geburtstag den zweiten Platz.
Für die Deutschen lief es dagegen nicht nach Maß. Markus Eisenbichler landete als bester DSV-Athlet auf dem 10. Platz. Zum mäßigen Abschneiden seiner Teamkollegen sagte Eisenbichler: „Bei uns ist zur Zeit der Wurm drin. Warum, weiß ich auch nicht.“

Beim abschließenden von drei Weltcups an einem strapaziösen Wochenende erzielte Stoch mit Flügen auf 214,5 und 227 Meter insgesamt 413,2 Punkte und schenkte seiner Frau Ewa zu ihrem Geburtstag elf Monate nach dem Erfolg in Planica wieder einen Weltcup-Sieg. Stoch setzte sich deutlich vor den Russen Evgeny Klimov, der 220,5 und 223,5 Meter weit flog und damit 407,9 Punkte sammelte. Dawid Kubacki machten den polnischen Erfolg perfekt mit Weiten von 207 und 228,5 Metern (405,4 P).
Ryoyu Kobayashi (JPN), der nach dem ersten Durchgang noch vorn lag, fiel dagegen im zweiten Versuch auf den neunten Rang zurück.
Auch die Deutschen bleiben hinter den Erwartungen zurück. Markus Eisenbichler, der gestern noch über seinen zweiten Platz jubelte, erreichte nur den zehnten Platz. Weltcup-Punkte sammelten Stephan Leyhe (17.), Martin Hamann (29.) und Karl Geiger (30.). Doppel-Olympiasieger Andreas Wellinger verpasste den zweiten Durchgang. Constantin Schmid (42.) und Richard Freitag (48.) gelang nicht einmal der Flug in die Qualifikation.
Nicht nur für die Athleten, die nach drei Wettkamptagen bis zu elf Flügen in den Knochen hatten, ging ein anspruchsvolles Wochenende vorüber. Auch die Veranstalter hatten alle Hände voll zu tun, um bei dem starken Schneefall heute faire Wettkampfbedingungen zu schaffen. Umso wohler tat die Anerkennung von Walter Hofer. „Ohne das erfahrene Team in Oberstdorf wäre dieser Weltcup nicht durchführbar gewesen. Dafür gebührt den Helfern der erste Platz“, sagte der Renndirektor des Internationalen Skiverbandes nach der Veranstaltung.

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