Falko Weißpflog kehrt 50 Jahre nach seinem Rekordsprung zurück

Eine der prägenden Figuren des Skispringens der 70er Jahre zu Besuch an der Heini-Klopfer-Skiflugschanze
Falko Weißpflog, eine der prägenden Figuren des Skispringens der 1970er Jahre, kehrte zur Skiflug-Weltmeisterschaft an jenen Ort zurück, an dem er vor 50 Jahren seinen ersten Skiflug-Wettbewerb bestritt. Damals startete „Falke“ bei seinem ersten Skifliegen aus der Luke und segelte auf beeindruckende 174 Meter – ein Sprung, der ihm kurzzeitig den Weltrekord einbrachte. Seine Ausstrahlung reichte über den Sport hinaus: Der österreichische Musiker Johann Hölzel ließ sich von Weißpflog inspirieren und wählte deshalb seinen Künstlernamen Falco.
International erfolgreich war Weißpflog vor allem zwischen 1976 und 1980. Zu seinen größten Erfolgen zählt die Bronzemedaille auf der Großschanze bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1978 in Lahti. Heute lebt der 71‑Jährige in Chemnitz. Über 17 Jahre lang arbeitete er für den Sportartikelhersteller Ziener aus Oberammergau als Repräsentant und Entwickler spezieller Skisprung-Handschuhe. In Oberstdorf traf er am Freitag auf Frank Burig (rechts), Geschäftsführer der Firma Ziener, die in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen feiert.
