Aktuelle News

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am 03.12.2018

„Wir sind dabei“ versprechen hunderte von Helfern im Oberstdorf-Team

Helferfest 2018

Großes Fest mit über 600 Ehrenamtlichen im Eissportzentrum

„Wir sind dabei“ bekundeten die vielen Ehrenamtlichen, die sich zum traditionellen Helferfest des Oberstdorf-Teams getroffen hatten. Großer Andrang herrschte im Eissportzentrum, wo die freiwilligen Helfer den Mitarbeitern der Skisport- und Veranstaltungs GmbH (SVG) und des Skiclubs Oberstdorf zunächst einmal eine komplette Überraschung bereiteten. Statt der erwarteten 500 Leute waren über 650 gekommen, die sich bei der Einkleidung mit den neuen Helferjacken ausrüsten lassen und anschließend einen gemütlichen Abend zusammen verbringen wollten.

Neben der Kleidung der Firma Schöffel und Handschuhe der Firma Seiz gab es eine Reihe von Geschenken als Dankeschön für großartige Unterstützung in den vergangenen zwölf Monaten. Für den Einsatz bedankte sich der Geschäftsführer der SVG, Florian Stern. Gemeinsam mit Robert Büchel, dem zweiten Geschäftsführer für die Nordische Ski-WM Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH, präsentierte er das neue WM- Logo sowie die Erscheinungsbilder für die Bereiche Langlauf und Skisprung und wies auf die zahlreichen Aufgaben in der kommenden Saison hin. Vor allem in Hinblick auf die Weltmeisterschaft 2021 seien in allen Ressorts weitere freiwillige Helfer herzlich willkommen, warb er um neue engagierte Kräfte im „Oberstdorf-Team“.

Bevor sich die gesamte Mannschaft jedoch aufmacht zum Einsatz in den neuen Weltcupwinter, stand der gemütliche Teil mit reichlich Essen und Trinken, einem Wettbewerb im Standlschießen und originellen Schnappschüssen mit der Fotobox auf dem Programm. Das imposante Gruppenbild vor dem Transparent, auf dem alle unterschrieben hatten, machte deutlich: Das Oberstdorf-Team ist bereit für den kommenden Winter und für die Nordische Ski-WM 2021.

am 03.12.2018

Katharina Althaus gewinnt Lillehammer-Triple

Katharina Althaus

Skispringerin Katharina Althaus vom SC Oberstdorf hat das Lillehammer-Triple gewonnen.

Die 22-Jährige vom SC Oberstdorf sprang mit 139,5 Metern die Tagesbestweite und verbesserte sich damit vom vierten auf den ersten Platz.
Zweite wurde Ramona Straub. Die 22-Jährige vom SC Oberstdorf siegte im Abschlusswettbewerb der Dreier-Serie und katapultierte sich mit einem überragenden Sprung auf die Tagesbestweite von 139,5 Meter im zweiten Durchgang von Rang vier der Gesamtwertung noch an die Spitze. Ramona Straub als Zweite rundete ein sehr starkes Auftaktwochenende des DSV Teams ab. Carina Vogt (7.) und Julian Seyfarth (8.) sprangen ebenfalls noch in die Top-Ten. "Titel verteidigt und super happy über das Teamergebnis", schrieb Althaus bei Instagram.

Althaus, die bereits die Premiere des Lillehammer-Triple im vergangenen Jahr gewonnen hatte, belohnte sich für ihre konstanten Leistungen auf sehr hohem Niveau zum Saisonstart. Am ersten Wettkampftag hatte sie beim Überraschungssieg von Teamkollegin Juliane Seyfarth Rang vier belegt, diese Platzierung wiederholte sie tags darauf. In der Gesamtwertung profitierte Althaus zudem davon, dass Olympiasiegerin Maren Lundby aus Norwegen, die als Führende in das Finale gestartet war, keinen guten Tag erwischte und nur 22. wurde.

Text: dpa

am 26.11.2018

Erfolgreicher Weltcupstart für Oberstdorfer Athleten

Johannes Rydzek mit seinen mittlerweile sechs Goldmedaillen

Oberstdorfer Weltcup-Starter zeigen bereits bei den ersten Weltcup-Veranstaltungen ihre starke Form und fahren bereits erste Erfolge und Podestplatzierungen ein

Mario Seidl hat beim Weltcup-Auftakt der Nordischen Kombinierer den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Der 25-jährige Salzburger lag beim Einzel-Wettkampf im finnischen Ruka/Kuusamo bereits nach dem Springen in Führung und rettete seinen Vorsprung auch im 10-Kilometer-Langlauf-Rennen knapp ins Ziel. Platz zwei ging an den Norweger Jarl Magnus Riiber, der um 16,5 Sekunden den zweiten Sieg seiner Karriere verpasste. Auf Rang drei kam Johannes Rydzek. Der Weltmeister und Olympiasieger ging nach einem mäßigen Sprung mit fast zwei Minuten Rückstand auf Seidl als Achter ins Rennen. Mit einem taktisch klugen Rennen lief er aber noch auf das Podest. So hatte Rydzek bereits nach 2,5 Kilometern Anschluss an eine siebenköpfige Verfolgergruppe gefunden. In dieser hielt sich Rydzek bis zum letzten Anstieg auf, dann zog er an und sicherte sich mit 15 Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz den dritten Rang. Im Ziel hatte er noch 1:08 Minuten Rückstand auf Seidl und 52 Sekunden auf Riiber. Dennoch befand Rydzek: "Das war ein Superstart in die neue Saison. Bei den schwierigen Bedingungen in Kuusamo heißt es, bei sich zu bleiben, das ist mir gelungen", sagte Doppel-Olympiasieger Rydzek. Manuel Faißt als Fünfter und Vinzenz Geiger als Achter sorgten für weitere starke Einzelergebnisse.

DSV-Quartett demontiert die Konkurrenz

Das Olympiasieger-Quartett um Johannes Rydzek, Vinzenz Geiger, Fabian Riessle und Eric Frenzel gewann beim Auftakt in Kuusamo nach einer tollen Aufholjagd den einzigen Staffel-Wettbewerb der Weltcup-Saison - allerdings auch dank gnädiger Mithilfe der schärfsten Kontrahenten Norwegen und Österreich. Bei der Materialkontrolle erwischte es Lukas Greiderer aus den Reihen der ursprünglich zweitplatzierten Österreicher und Jarl Magnus Riiber, den besten Springer der drittplatzierten Norweger. Ihre Resultate wurden gestrichen, da beide einen nicht regelkonformen Anzug benutzten. 1:05 Minuten auf die nach dem Springen führenden Japaner musste das deutsche Quartett in der Loipe wettmachen, bereits Fabian Rießle als zweiter Starter übernahm die Führung - nach 20 km hatte Schlussläufer Vinzenz Geiger schließlich 1:04,8 Minuten Vorsprung auf das Team Nippon.

Karl Geiger knapp am Podest vorbei

Bis es in Kuusamo beim Weltcup Skispringen über den Bakken der Rukatunturi-Schanze gehen konnte, wurde den Springern, Betreuern und auch den Fans an der fast schon traditionell windanfälligen Schanze viel Geduld abverlangt. Bereits die Qualifikation musste verschoben und dann komplett abgesagt werden. Severin Freund konnte tatsächlich nach 690 Tagen sein Comeback im Weltcup feiern. Mit 128,5 Metern war der Niederbayer zwar einige Meter hinter der Spitze. Doch der Olympiasieger und Ex-Weltmeister deutete bei seinem Sprung nach knapp zwei Jahren Wettkampfpause aber an, dass der Weg zurück in die Weltspitze durchaus machbar ist. Als 29. sammelte er in seinem Comeback Wettkampf gleich wieder Weltcuppunkte.

Bester Springer des Deutschen Skiverbands (DSV) war der Oberstdorfer Karl Geiger. Zwar landete er "nur" bei 135 Metern. Mit Wind-Bonus und starken Haltungsnoten reihte er sich trotz überstandener Knieverletzung nur 0,1 Punkte hinter Prevc auf einem starken fünften Platz ein. Der Japaner Ryoyu Kobayashi gewann mit einem 138,5-Meter-Satz vor den Polen Kamil Stoch (140,5 Meter) und Piotr Zyla (136 Meter). Nur 1,5 Punkte fehlten Karl Geiger auf den ersehnten Podestplatz. Olympiasieger Andreas Wellinger schob sich mit einem 132,5-Meter-Sprung noch auf Platz neun in die Top Ten. Markus Eisenbichler (129,5 Meter), Stephan Leyhe (125,5 Meter) und Richard Freitag landeten auf den Plätzen 15, 16 und 21.

Beim zweiten Einzelwettkampf konnte Karl Geiger mit 267,40 Punkten den achten Platz belegen. Den ersten Platz belegte wie am Tag zuvor der Japaner Ryoyu Kobayashi. Das DSV-Team zeigte eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung. Zweiter wurde der deutsche Olympiasieger Andreas Wellinger, Stephan Leyhe erreichte den sechsten Platz, Richard Freitag landete auf Platz 14 und auch David Siegel (22.), Markus Eisenbichler (25)sammelten Weltcuppunkte für die Gesamtwertung.

Christina Geiger aus Oberstdorf im ersten Durchgang ausgeschieden

In Killington, USA, fand der zweite Slalom-Bewerb der Frauen des Ski Alpin Weltcups statt. Nach Platz 17 beim Auftakt der alpinen Skisaison in Levi (FIN) stand für Christina Geiger aus Oberstdorf die nächste Chance auf eine Qualifikation für die WM im schwedischen Åre an. Die Allgäuerin schied allerdings bereits im ersten Durchgang aus. Beste Deutsche wurde Lena Dürr aus München. Sie belegte mit einer Zeit von 1:47,31 den zehnten Platz. Erste wurde zum dritten Mal in Folge die Amerikanerin Mikaela Shiffrin.

Laura Gimmler startet mit Top-Ergebnis in den Winter

Beim Weltcup-Auftakt im finnischen Kuusamo schaffte die Oberstdorferin Laura Gimmler als 18. das beste deutsche Ergebnis im Klassik-Sprint. Gimmler vom SC Oberstdorf lieferte einen beherzten Auftritt, den auch der neue Bundestrainer Peter Schlickenrieder würdigte. «Laura hat wirklich
ein gutes Rennen gemacht, das ist ihre beste Weltcup-Platzierung. Da müssen wir absolut zufrieden sein. Sie ist das genau richtig angegangen. Man sieht an dem Beispiel, dass da was kommt und was geht», sagte der Coach. Die weitere Qualifizierte Sandra Ringwald schied wie Gimmler im Viertelfinale aus und erreichte den 29. Platz. Auch am zweiten Wettkampftag über 10km im klassischen Stil sammelte Laura Gimmler nach ihrem starken Sprint diesmal als 29. erneut zwei Weltcup-Punkte.

Text: SVZ.de; Sportschau; AZ; Sport.de; xc-Ski

am 26.11.2018

Beim Tretkommando begann die Karriere im Ehrenamt

DSV- Ehrenbrief für Hans Schmid

Hans Schmid wird für seine Verdienste um den Skisport mit dem DSV- Ehrenbrief ausgezeichnet

Angefangen hatte alles während der Skiflug-Weltmeisterschaften 1973 bei den harten Jungs vom Tretkommando. Bei den Freiwilligen, die im Schanzenauslauf einen echten Knochenjob machen, war Hans Schmid willkommen. Für den damals 16-jähigen Skispringer war es eine Selbstverständlichkeit, bei diesem besonderen Großereignis im Heimatort zu helfen. 45 Jahre ist dieser erste ehrenamtliche Einsatz her, unzählig viele andere auf Vereinsebene im ASV, BSV und deutschlandweit folgten. Für seine Verdienste um den Nordischen Skisport wurde Schmid jetzt vom Deutschen Skiverband mit dem Ehrenbrief ausgezeichnet.

Schmid hat eine Riesenliste an Ehrenämtern abgearbeitet: Er ist seit Jahrzehnten Ressortleiter Sport bei Großveranstaltungen, war FIS Delegierter der Internationalen Skiflugvereinigung KOP und Rennleiter bei Tournee und Skiflug-WM. Zwölf Jahre als Generalssekretär der Vierschanzentournee zählen ebenso zu seinem Engagement wie der Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft Oberstdorfer Skivereine. Heute ist der 60-Jährige zuständig im DSV als Wettkampfbeauftragter für den Nachwuchs, kümmert sich dort um Wettbewerbsformate, um Festlegungen der Streckenlängen und Schanzengrößen.

Vor dem Ehrenamt stand jedoch zunächst die eigene aktive Laufbahn. Hans wechselte mit elf Jahren vom Alpin-Skifahren ins Springerlager, war von 1975 bis 1979 mit den Kollegen Alfred Grosche, Peter Leitner, Sepp Schwinghammer und Rudi Tusch im Nationalteam. Für die Teilnahme an Olympischen Spielen hat es leider nicht gereicht, wobei die Nichtnominierung für Innsbruck 1976 für ihn besonders enttäuschend war. Vier Jahre später verfolgte Hans Schmid die Spiele in Lake Placid verletzt vor dem heimischen Fernseher. Danach war Schluss mit der Sportkarriere. Die Familiengründung stand an und großes Geld war mit dem Skispringen damals noch nicht zu verdienen. Hans Schmid arbeitete wieder in seinem Beruf als Spengler und später bei der Hörnerbahn und der Allgäuer Latschenkiefer Brennerei. „Ein paar Jahre Abstand waren ganz gesund“, erzählt er. Erst nach 1987 sei er wieder so richtig eingestiegen. Die Nordische Ski-WM im gleichen Jahr erlebte er noch als Beobachter. Ganz anders dann 2005. Damals war Schmid bereits Geschäftsleiter des Skiclubs Oberstdorf und nach der Gründung der Skisport- und Veranstaltungs GmbH 2006 deren stellvertretender Geschäftsführer. „Das so oft zitierte Wintermärchen 2005 habe ich hautnah miterlebt, die schmerzlichen Niederlagen bei den drei vergeblichen Bewerbungen zuvor ebenso wie den Jubel in Melbourne über die Zusage“, erinnert er sich.
Noch heute blickt er zufrieden auf das, was damals im Vorfeld der WM alles entstanden ist. Dabei gewesen zu sein und Dinge geschafft zu haben, von denen der Ort und der Sport heute noch profitieren, das erfüllt ihn mit Stolz. „Auch wenn das damals zwei Jahre lang bedeutet hat, nur noch zum Schlafen daheim zu sein“, meint er schmunzelnd.

Und wie schaut für den Experten der Vergleich aus mit der WM 2021? Die Medienpräsenz durch den Einstieg von RTL, der Hype um die deutschen Springer wie Schmitt und Hannawald, das alles hatte schon Anfang der 2000er begonnen, so Schmid. Die neuerliche Bewerbung sei unbedingt nötig gewesen, denn nur mit der großen Unterstützung von Land und Bund könne man sportlich und organisatorisch auf Vordermann bleiben. „Da kann man so viele Weltcups ausrichten wie man will, das kann man selbst nicht erwirtschaften“, versichert er. Schmid ist überzeugt davon, dass das Wintermärchen von 2005 von der Weltmeisterschaft 2021 noch getoppt wird, was Sicherheit, Organisation, Atmosphäre und Fernsehbilder angeht. „Die Dimensionen verschieben sich so schnell. Allein, wenn man bedenkt, was sich innerhalb von drei bis vier Jahren alles in der Weiterentwicklung der Tournee tut“, blickt Schmid gespannt auf das Großereignis in zwei Jahren. Er freut sich drauf, dieses Event will er nochmal ganz vorn dran mitgestalten. „Ziele setzen und gemeinsam in einem tollen Team umsetzen, das macht einfach Spaß“, sagt er.

Nach der WM ist Schmid dann fast im Rentenalter. Wie es weitergeht, weiß er heute noch nicht. Auf seine Kenntnis und die vielen Kontakte zu Funktionären und Sportlen in aller Welt zu verzichten, dürfte schwierig werden. „Wen man mich noch irgendwie brauchen kann, werde ich sicher nicht nein sagen“, beteuert er. Im Tretkommando wird er dann allerdings wohl nicht mehr antreten…

Text: Allgäuer Anzeigeblatt,

am 08.10.2018

Vorbereitung auf die Eiszeit

Eisspur Normalschanze

Skisprungstars trainieren ab 22. Oktober wieder auf Eisspuren in der Audi Arena

In der Oberstdorfer Audi Arena herrscht ab dem 22. Oktober Hochbetrieb. Teams aus aller Welt werden wieder anreisen, um auf den gekühlten Eisspuren der beiden Großschanzen der Audi Arena zu trainieren. Die Kälteaggregate werden auf Hochtouren laufen, um den besten Skispringern der Welt optimale "winterliche Anlaufverhältnisse" präsentieren zu können. Nirgendwo sonst gibt es eine Skisprunganlage, die zwei Schanzen mit Eisspuren für das Training im Herbst bietet. Die Spitzensportler sind froh über diese letzte willkommene Möglichkeit, sich unter realen Wettkampfbedingungen auf die bevorstehende Wettkampfsaison vorzubereiten.

„Vor mehr als zehn Jahren hat Oberstdorf als erster Weltcuport der Welt bei der Vierschanzentournee ein neues Spurkühlungssystem eingeführt und mit dieser Entwicklung einen neuen Trend im Skispringen gesetzt. Zwischenzeitlich gibt es ausgereifte Kombispursysteme, so dass wir den Nationalteams bereits im Herbst entsprechende Trainingsbedingungen auf Eis anbieten können. Selbst im Allgäuer Altweibersommer mit Temperaturen um die 20 Grad können wir Eisspuren zur Verfügung stellen, wie sie die Athleten auch im Weltcupwinter springen“, sagt der Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH, Florian Stern. Nicht nur die Normalschanze HS 106, sondern auch die Großschanze HS 137 am Schattenberg wird mit Eisspur belegt, so dass die Adler nun ihre wichtigen Vorbereitungssprünge absolvieren können. Das große Interesse der weltbesten Teams freut uns natürlich sehr und dokumentiert die Wertschätzung, die in den vergangenen Jahren erarbeitet worden ist. Das Training in Oberstdorf ist für die Nationalmannschaften weiterhin ein wichtiger Eckpfeiler im Vorbereitungsprogramm“, sagt Florian Stern.

Toll für die Herbsttouristen im Allgäu: Die Audi Arena hat auch während der Trainingszeiten geöffnet, sodass Besucher die ersten Eissprünge der Stars mitverfolgen und sich so bereits auf die Vierschanzentournee, das große Skisprung-Highlight des Jahres, einstimmen können. Die Besucher können bequem mit dem Aufzug auf den Schanzenturm gelangen und die grandiose Aussicht genießen. Vom Eingang führt ein kurzer Spaziergang entlang des Auslaufs zum Schrägaufzug. Mit diesem werden die 85 Höhenmeter hinauf zum Schanzentisch überwunden. Weiter geht’s mit dem Lift auf den Sprungturm zur Panorama-Plattform mit herrlichem Blick auf Oberstdorf und die umliegende Berglandschaft. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Trainingszeiten der nationalen und internationalen Teams auf unserer Homepage unter "Skisprungkalender"!

Die Audi Arena ist täglich von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beinhaltet den Besuch in unser Skimuseum und die Auffahrt mit Schrägaufzug und Lift zur Panorama-Plattform auf den Schanzenturm. Täglich um 11.00 Uhr findet eine Führung durch die Audi Arena statt (ab 8 Personen; Anmeldung unter Telefon +49 (0)8322 / 80 90 - 360). Gerne bieten wir für Gruppen auch Führungen auf Anfrage an!

am 02.10.2018

Karl Geiger wieder stark - Platz 2 in der Grand Prix Gesamtwertung

Karl Geiger

Der Österreicher Daniel Huber hat beim FIS Grand Prix der Skispringer in Hinzenbach (AUT) seinen ersten Grand Prix Sieg gefeiert. Auf den Plätzen zwei und drei platzierten sich der Schweizer Kilian Peier und der Deutsche Karl Geiger.

Mit seinem dritten Platz konnte der Deutsche Karl Geiger seinen Doppelsieg vom Wochenende in Rasnov (ROU) eindrucksvoll bestätigen. Mit Sprüngen auf 87 und 88 Meter (237,3 Punkte) landete Geiger nun beim Sommer Grand-Prix in Hinzenbach (AUT) nur hauchdünn hinter Kilian Peier (SUI) und dem Sieger Daniel Huber aus Österreich. „Im Training bin ich noch nicht richtig mit dem Anlauf zurecht gekommen. Ich konnte mich nicht richtig darauf einstellen, obwohl der Qualifikationssprung dann schon ganz ok war. Wir haben dann genau analysiert und heute lief es deutlich besser. In diesem Sommer läuft es überhaupt gut für mich, ich bin sehr zufrieden mit meinen Ergebnissen“, freute sich der sympathische 25-jährige vom SC Oberstdorf. Mit seinem dritten Platz konnte sich Geiger in der Grand Prix Gesamtwertung auf den zweiten Gesamtplatz verbessern.

Text: Berkutschi

am 01.10.2018

FIS Herbst-Meeting in Zürich

FIS Herbst-Meeting Zürich

Einen wahren Sitzungsmarathon haben die Vertreter der Skisport- und Veranstaltungs GmbH/SC Oberstdorf beim traditionellen Herbst-Meeting der FIS hinter sich gebracht. Das Herbstmeeting ist alljährlich der Startschuss für die kommende Rennsaison für alle Weltcup-Organisatoren der einzelnen Disziplinen.

Einen wahren Sitzungsmarathon haben die Vertreter der Skisport- und Veranstaltungs GmbH/SC Oberstdorf beim traditionellen Herbst-Meeting der FIS hinter sich gebracht. Das Herbstmeeting ist alljährlich der Startschuss für die kommende Rennsaison für alle Weltcup-Organisatoren der einzelnen Disziplinen. Ein straffes Programm wartet dabei auf die Teilnehmer bestehend aus Sitzungen, Workshops und Präsentationen der verschiedenen Komitees, bei denen noch einmal die letzten Reglement-Feinheiten für die Saison ausgearbeitet und besprochen worden.

Beim Workshop der Organisatoren der FIS-Nordischen Skiweltmeisterschaften 2019-2021 verfolgte die Delegation aus Oberstdorf aufmerksam den Präsentationen der Austragungsorte Seefeld, Are und Park City. Unter dem Schlagwort "Wissenstransfer" referierten die Vertreter der Austragungsorte 2019 über folgende Themen: Wie kann eine kleine Gemeinde ein Großsportereignis wie eine Ski-WM bewältigen (Are), Vor- und Nachteile der Austragung einer Ski-WM mit mehreren Veranstaltungsorten (Park City) und Nachhaltigkeit durch neue WM-Einrichtungen für eine Gemeinde (Seefeld). Bürgermeister Frieser informierte hier über die zukünftige Nutzung der neu- bzw. modernisierten WM-Baumaßnahmen. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion wurden die Vertreter der Austragungsorte 2019 bis 2021 zu verschiedenen Themen ihrer Erwartungen im Bereich Managment und Marketing befragt. Für Oberstdorf 2021 stand dem Auditorium Robert Büchel als kompetenter Gesprächspartner zur Verfügung.

Auch bei den Komittee-Sitzungen im Langlauf, Sprunglauf und der Nordischen Kombination gab es interessantes zu erfahren. Neben der Vorstellung der Langzeitplanung des Weltcup-Kalenders der Disziplinen, bei der es zahlreiche Änderungswünsche und Diskussionen unter den verschiedenen Nationen-Vertretern gab, wurden auch neue Konzepte vorgestellt. Erfreut zeigten sich Florian Stern (Geschäftsführer SVG) und Dr. Peter Kruijer (Präsident SC Oberstdorf), dass Oberstdorf bereits 2021/2022 sowie 2022/2023 im Weltcup-Kalender als Etappenort der Tour de Ski im Langzeitkalender vertreten ist. Wieder besonders gelobt wurden die Vertreter aus Oberstdorf im Komitee der Nordischen Kombination für die Ausrichtung der Sommer-Wettkämpfe. Renndirektor Lasse Ottesen schwärmte von der großartigen Atmosphäre des vergangenen FIS Sommer Grand-Prix und der tollen Abwicklung des FIS Youth Grand-Prix.

Beim abschließenden LOC-Organizer Seminar nahmen mehr als 40 Teilnehmer von 21 verschiedenen Weltcup-Veranstaltern teil. Neben den notwendigen Regel-Updates ging es um den Wissens- und Erfahrungsaustausch rund um die Themen Beschneiung und Snow-Farming, die Vereinfachung und Vereinheitlichung eines Akkreditierungssystems für 2019/20 und um Best Practice-Beispiele der Organisatoren sowie Zieldefinitionen für den kommenden Winter. Alle diskutierten Projekte werden weiterverfolgt und die Diskussion über Snowfarming soll zu einem Handbuch mit Best Practice-Beispielen, Erfahrungen und Ratschlägen führen, wie man kostengünstig und ohne große Verluste wirtschaftlich Schnee produzieren, übersommern und nutzen kann.

Text: FIS/Skisport- und Veranstaltungs GmbH

am 24.09.2018

Karl Geiger feiert Doppelsieg in Rasnov

Karl Geiger

Karl Geiger aus Deutschland hat die Premiere des FIS Grand-Prix in Rasnov (ROU) gewonnen. Der 25-jährige vom SC-Oberstdorf lieferte auf der HS 97 Schanze von Rasnov einen überragenden Wettkampf ab und setzte sich verdient vor Piotr Zyla aus Polen und dem Russen Evgeniy Klimov durch.

Karl Geiger vom SC Oberstdorf feiert seinen ersten Sieg im Sommer-Grand-Prix. Der Oberstdorfer setzt sich im rumänischen Rasnov gegen Piotr Zyla und Evgeniy Klimov durch. Polens Kamil Stoch landet nur im Mittelfeld. Mit zwei starken Sprüngen auf 98 und 99 Meter sicherte sich Karl Geiger seinen ersten Sieg in der höchsten Wettkampfklasse des internationalen Skispringens. Der 25-Jährige aus Oberstdorfer erzielte in einem spannenden Wettbewerb insgesamt 269,9 Punkte und setzte sich damit deutlich gegen den Polen Piotr Zyla durch, der auf 95,5 und 97 Meter (261 P.) kam. Der Gesamtführende der Sommer-Grand-Prix Wertung Evgeniy Klimov aus Russland wurde mit 95,5 und 98 Metern (256,8 P.) Dritter. "Zum ersten Mal ganz oben auf dem Podest zu stehen fühlt sich einfach nur genial an, das war heute ein richtig guter Wettkampf für mich“, freute sich der Tagessieger.

Auch am zweiten Tag war der Oberstdorfer nicht zu schlagen und bestätigte seine starke Frühform eindrucksvoll. Vor rund 3.000 Zuschauern änderte sich die Reihenfolge der Top-3 im Finaldurchgang nicht. Mit Sprüngen auf 99,5 und 100,5 Meter erzielte der Oberstdorfer insgesamt 269,4 Punkte und setzte sich damit gegen den Grand-Prix-Gesamtführenden Evgeniy Klimov aus Russland (98 und 101,5 m; 265 P.) durch. Den dritten Platz belegte der Pole Dawid Kubacki mit 98 und 98,5 Metern sowie 261,1 Punkten.

Aus der nur vierköpfigen deutschen Mannschaften sammelten der Willinger Stephan Leyhe als Neunter sowie Pius Paschke als Neunter und 16. sowie Andreas Wank als 21. weitere Grand-Prix-Punkte.

Text: skijumping.com
Foto: Berkutschi

am 24.08.2018

Vinzenz Geiger ist der Sieger von Oberstdorf

Vinzenz Geiger

Der 21-Jährige holt sich erstmals den Sieg beim Sommer Grand-Prix und das in der Heimat

Wieder war es ein Oberstdorfer, der sich in der Heimat den Sieg im Sommer Grand-Prix der Nordischen Kombinierer holte. Doch diesmal hieß der Gewinner nicht, wie schon so oft, Johannes Rydzek. Sondern Vinzenz Geiger riss nach dem 10-Kilometer-Rennen vor 900 Zuschauern im Dauerregen jubelnd die Arme hoch. Zum ersten Mal stand der 21-Jährige in seiner jungen Karriere beim Sommer Grand-Prix ganz oben auf dem Podium. „Der erste Sieg, und das noch dazu vor heimischen Publikum, das ist genial“, freute sich der Athlet vom Skiclub Oberstdorf, „dass es heute funktionieren könnte, habe ich erst so richtig in der letzten Runde gespürt“.

„Wer weiß, wie weit es nach vorn geht“, rätselte dagegen Johannes Rydzek kurz vor dem Rollerski-Start beim dritten Wettbewerb im Sommer Grand-Prix 2018, dem ersten von zwei Rennen in Oberstdorf. Der Träger des Gelben Trikots war als 5. nach dem Springen geführt und lag damit 49 Sekunden hinter dem Führenden Akito Watabe (JPN). Der Oberstdorfer machte sich berechtigte Hoffnungen, noch ganz vorn mitmischen zu können. Seine Kämpferqualitäten hatte er in den vergangenen Jahren ein ums andere Mal bewiesen. Die 1. Runde ging Rydzek dann mit einem Wahnsinnstempo an. Der Abstand zu Watabe war auf 22 Sekunden geschrumpft, hatte aber offenbar zu viel Kraft gekostet. Der Favorit fiel von Runde zu Runde zurück. Während auch Franz-Josef Rehrl (AUT) schon bald abreißen lassen musste, heftete sich Vinzenz Geiger, der von Rang 8 aus gestartet war, an die Fersen des Führungsduo Watabe und Seidl (AUT). In der letzten Runde packte er dann beide und setzte sich mit 2,4 Sekunden Vorsprung vor Seidl. Dritter wurde der Japaner. Nach Illka Herola (FIN) erreichte Rydzek diesmal keinen Podiumsplatz. Der Abstand zum Sieger Geiger betrug am Ende 52 Sekunden.

Auf Angriff gebürstet war auch Fabian Rießle (SZ Breitnau), der sich nach einem verkorksten Sprung mit einem Rückstand von 1:53 Minuten nur auf Rang 18 wiederfand und im Rollerskirennen noch einen hervorragenden 7. Platz herauslief. Ein tolles Rennen zeigte auch Terence Weber (SSV Geyer), der sich auf Platz 13 einsortierte.
Die weiteren deutschen Platzierungen: Manuel Faisst (SV Baiersbronn) wurde 18., Julian Schmid (SC Oberstdorf) 21., Martin Hahn (VSC Klingenthal) 31., David Mach (TSV Buchenberg) 33., David Welde (SC Sohland) 35., und Simon Hüttel (WSV 1922 Weissenstadt) 36. Der dreifache Olympiasieger Eric Frenzel wurde wegen eines zu großen Sprunganzugs disqualifiziert.

Podestplätze
SGP Rennen 1
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SGP Rennen 1

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am 23.08.2018

Watabe-Brüder nicht zu schlagen

Bester Deutscher war Olympiasieger Eric Frenzel

An Yoshito und Akito Watabe aus Japan kam beim Provisorischen Wertungsdurchgang (PCR) zum ersten Wettkampf des Sommer Grand-Prix der Nordischen Kombinierer in Oberstdorf keiner vorbei. Die Brüder lagen mit Weiten von 133,0 Metern und 127,0 Metern an der Spitze. Yoshito gewann mit der Bestweite und 153,2 Punkten den Provisorischen Wertungsdurchgang. Er würde 24 Sekunden vor seinem älteren Bruder starten, wenn es morgen aufgrund der Wetterbedingungen keinen Sprungwettbewerb geben sollte. Dritter wurde Mario Seidl (AUT), der derzeit punktgleich mit Johannes Rydzek an der Spitze des Sommer Grand-Prix steht. 30 Sekunden trennen den letztjährigen Sieger von Oberstdorf von dem Spitzenplatz.
Bester Deutscher wurde mit einem 6. Rang der dreifache Olympiasieger Eric Frenzel (WSC Oberwiesenthal). Lokalmatador und Rekordweltmeister Johannes Rydzek verpasste mit seinem Sprung auf 116 Metern als Elfter im Klassement knapp die TopTen. Der Träger des Gelben Trikots müsste 1:40 Minuten auf den Spitzenplatz wettmachen, um morgen zu gewinnen. Terence Weber (SSV Geyer) landete auf Platz 9 und würde 1:26 Minuten nach Yoshito Watabe starten. Vinzenz Geiger ginge mit einem Rückstand von 1:48 Minuten vom Platz 14 aus ins Rennen. Eine tolle Leistung zeigte der 18-jährige Luis Lehnert (WSV Oberaudorf) mit einem Sprung auf 128,5 Meter, der ihm 124,0 Punkte brachte und ein Zeitminus von 1:57 Minuten. 120 Meter und 123,3 Punkte bedeuten für Manuel Faisst (SV Baiersbronn)) Platz 21 und 2:00 Minuten Rückstand. Gleich dahinter würde der vierte Team-Olympiasieger Fabian Riessle (SZ Breitnau) mit 2:06 Minuten Zeitverlust loslaufen. Ganz nah auf den Fersen wäre dem vierten Team-Olympia-Sieger die Nachwuchs-Kombinierer David Mach vom TSV Buchenberg (2:09 Minuten). Simon Hüttel (WSV 1922 Weissenstadt) könnte als 28. (Rückstand 2:23 Minuten) in den Laufwettbewerb gehen und David Welde (SC Sohland) müsste 3:36 Minuten warten, bis er auf den Rollerskiern auf den Ortskurs gehen dürfte. Julian Schmid vom SC Oberstdorf wurde leider disqualifiziert.
Morgen jedoch können die Karten auch auf der Schanze neu gemischt werden, denn für 18:00 Uhr ist der Probedurchgang auf der Großschanze angesagt. Eine Stunde später folgt der Wertungsdurchgang. Der Startschuss für das 10-KM-Skiroller-Rennen fällt um 20:45 Uhr .
Zuvor starten die Schüler um 9:00 auf der Jugendschanze HS-60, bevor es um 16:00 Uhr auf den Ortsrundkurs im Skiroller-Wettbewerb geht.

Ergebnis PCR Sommer Grand-Prix 2018
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Ergebnis PCR Sommer Grand-Prix 2018

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